SWD entwickelt Büroquartier im Gewerbepark TopWest

Immer häufiger klopfen bei der Dormagener Wirtschaftsförderung Interessenten an, die Büroflächen im Stadtgebiet suchen. „Die Nachfragen gehen vom kleinen Startup bis zum Forschungszentrum von 4.000 Quadratmetern Größe", berichtet Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). Die Interessenten kommen aus Dormagen, dem Chempark und den beiden Rheinmetropolen. Gewünscht sei, so Bison, eine repräsentative Adresse im mitarbeiterfreundlichen Umfeld: „Damit können wir aktuell nicht dienen."

Ein Büroquartier im Gewerbepark TopWest könnte die Lösung sein und würde den Anspruch der Stadt unterstreichen, über den Produktionsstandort hinaus zum Hort für kreative Denkwerkstätten zu wachsen. Raum dafür bietet ein 13 ha großes, bislang überwiegend als Friedhofserweiterungsfläche ausgewiesenes Areal, das gut sichtbar in unmittelbarer Nähe zur A57 gelegen und im Eigentum der Stadt Dormagen ist. „Wir wollen diese Fläche mit dem Bebauungsplan ,Beiderseits Alte Heerstraße‘ als attraktives Gewerbegebiet mit Anbindung an die Autobahn entwickeln", erläutert Hans-Gerd Knappe, der bei der SWD das Gewerbeflächenmanagement verantwortet.

Vermarktung ab Herbst 2019

Für den Büroquartier-Standort spräche zum einen die Nähe zu Sport- und Einkaufsmöglichkeiten sowie gastronomischer Versorgung. „Firmen könnten sich hier ganz individuell ihre Räume gestalten und sind auch bestens an den ÖPNV angebunden", nennt Knappe weitere Vorteile. Zusätzlicher Pluspunkt ist der nahegelegene Tannenbusch als Ort für erholsame oder sportlich genutzte Pausen. Noch im ersten Quartal 2019 soll die Entscheidung für einen Projektträger fallen. „Im Idealfall", so Michael Bison, „können wir im Herbst mit der Vermarktung beginnen." Ein Dormagener IT-Unternehmen hat bereits Interesse bekundet, dort gemeinsam mit anderen Playern aus der Branche einzuziehen. Denkbar ist mittelfristig auch die Verlagerung des ChemLab aus der Innenstadt ins Büroquartier, wenn die Förderung für das Projekt Mitte 2020 ausläuft. „Grundsätzlich sind die Planungen noch total offen", sagt Hans-Gerd Knappe. Fest steht nur eines: Die Stadt wird die Gewerbegrundstücke nicht verkaufen, sondern in der Regel als Erbbaurecht vergeben. „Dahinter steht der strategische Gedanke, als Kommune die Hoheit über die Nutzung der Fläche zu behalten und Brachflächen vorzubeugen", erläutert die SWD-Aufsichtsratsvorsitzende und Kämmerin der Stadt, Tanja Gaspers.

Kontakt und Informationen:
Hans-Gerd Knappe
Büro: 02133/257-452 | E-Mail: hans-gerd.knappe[@]swd-dormagen.de

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