ChemLab Award auf der startupcon 2018 geht an die b.fab GmbH

Am 18. September 2018 wurden auf der startupcon, Deutschlands größter Gründermesse in der Kölner LANXESS arena, die Preise für die innovativsten Chemie-Startups vergeben, darunter auch der Sonderpreis des ChemLab aus Dormagen. Der ChemLab Sonderpreis 2018 ging im Rahmen einer feierlichen Zeremonie auf der Hauptbühne der startupcon an die b.fab GmbH aus Dortmund. „Ich bin sicher, dass sich Unternehmen aus dem Chemparks für die b.fab-Innovationen begeistern lassen und wir die Vernetzung dieses jungen Startups mit der Industrie schnell beginnen können“, freut sich der ChemLab Community Manager Guido Doublet.

Das ChemLab stellt Startups in Dormagen einen Coworking Space, in dem sich Chem-Startups und die regionale Chemieindustrie räumlich und inhaltlich treffen und zu Kooperationsprojekten verbinden. Neben zwei Plätzen über maximal sechs Monate im neuen Coworking Space gewinnt die b.fab eine direkte Vernetzung in den Chempark an den Standorten Dormagen, Leverkusen und Krefeld. Diese übernimmt Dr. Ulrich Bornewasser (Currenta), der als Chempark-Lotse die Unternehmen aus dem Chempark in das Projekt einbindet. “Die Innovation von b.fab unterstützt die strategischen Unternehmensziele der CO2-freien Chemieproduktion unserer Chempark-Unternehmen und ist deswegen unser Gewinner in diesem Jahr”, erklärt Dr. Ulrich Bornewasser.

Dies ist das erklärte Ziel des ChemLab: ein Startup-Ökosystem für die Chemie aufzubauen und eine Synergie zwischen Unternehmen, der digitalen Welt und Hochschulen entstehen zu lassen. „Ein Co-Working Space spezialisiert auf die Chemiebranche ist bis jetzt einmalig“, erklärt André Heryschek von der SWD Dormagen. „In den zwei Jahren Projektlaufzeit soll das ChemLab Strahlkraft in die gesamte Region erzeugen und viele innovative Geschäftsmodelle generieren.“

Das ChemLab ist ein Gemeinschaftsprojekt von Rhein-Kreis Neuss, der Stadt Dormagen und dem Chempark-Betreiber Currenta. Zu den ChemLab Unterstützern  gehören unter anderem die Hochschulen Düsseldorf und Niederrhein, der Verband der Chemischen Industrie, die Wirtschaftsförderungen aus Düsseldorf und Krefeld, die Digital Innovation Hubs aus Köln und Düsseldorf/Rheinland sowie einige Unternehmen der chemischen Industrie und IT-Unternehmen.

Digitalisierungs-Initiative „ChemLab" offiziell gestartet

Im Frühjahr 2018 hatte sich die Stadt Dormagen gemeinsam mit dem Rhein-Kreis Neuss als Projektträger und dem Chempark als Projektpartner erfolgreich mit der Initiative „ChemLab" auf das Förderprogramm DWNRW.Networks des Landes NRW beworben. Am 1. August 2018 ist das Digitalisierungsprojekt in der chemischen Industrie offiziell gestartet. „Zwischenzeitlich konnte mit Guido Doublet die Funktion des Digital Community Managers, der alle Vernetzungsaktivitäten zwischen Chemieunternehmen, IT-Mittelstand und Tech-Startups koordinieren wird, besetzt werden", teilt André Heryschek mit, der die ChemLab-Aktivitäten auf Seiten der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) koordiniert. "Stationiert" ist das ChemLab ab Januar 2019 in den Räumlichkeiten Unter den Hecken 58. Dort wird neben dem Digital Community Manager auch Dr. Ulrich Bornewasser, ChemLab-Koordinator für die Unternehmen im Chempark, Sprechzeiten anbieten. Ziel des ChemLab ist es, Unternehmen der chemischen Industrie mit Startups und IT-Mittelständlern zu vernetzen, um gemeinsam an digitalen Innovationen für die chemische Industrie und anliegende Wertschöpfungsketten zu arbeiten. „Dadurch sollen die Innovationskraft gesteigert, neue junge Unternehmen im Rhein-Kreis Neuss, aus dem Rheinland und darüber hinaus in Dormagen etabliert und neue Arbeitsplätze geschaffen werden", fasst SWD-Geschäftsführer Michael Bison zusammen.

Ihr Ansprechpartner: André Heryschek Tel.: 02133/257-657 | E-Mail: andre.heryschek[@]swd-dormagen.de

Zur ChemLab-Website

Teilen
Karte
Kontakt

Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderung
Unter den Hecken 70
41539 Dormagen
Tel.: 02133/257-416
Fax: 02133/257-77-416
Termine nach Vereinbarung

Voice reader
Stadt-töchter
Nach oben