Erfahrungsaustausch und Weiterbildung

Mit unterschiedlichen Formaten bringt die SWD Unternehmer zusammen und fördert so den Erfahrungsaustausch und die Bildung von Netzwerken vor Ort. Auch das Thema Weiterbildung zu unternehmerisch relevanten Themen steht im Fokus, etwa in Kooperation mit Partnern wie der IHK Niederrhein.

SWD-Unternehmerfrühstück beim  „Folien Team“ in Hackenbroich:  Hier werden Luxus-Karossen zum Unikat veredelt

Wer beim „Folien Team“ an Schreibtischtäter denkt, die im Akkord Präsentationen zusammenbauen, liegt falsch: Im gleichnamigen Betrieb an der Ottostraße 18 in Hackenbroich legen Geschäftsführer Helmut Kitzmann und seine vier  Mitarbeiter ganz praktisch Hand an. Dort werden Autos foliert. Auch Privatfahrzeuge der Luxusklasse, die durch die Beklebung mit individuell angefertigten Folien zum absoluten Unikat werden. „McLaren, Aston Martin, Ferrari, also Fahrzeuge bis zum Wert von einer Million Euro“, nennt Geschäftsführer Helmut Kitzmann einige Fabrikate, die schon vom Folien Team zusätzlich veredelt wurden. Polizei und CHEMPARK-Feuerwehr gehören ebenfalls zum Kundenstamm. Meist sind es aber doch ganz klassisch Firmenfahrzeuge, die in der Hackenbroicher Werkstatt als Werbeträger für Unternehmen gestaltet werden. „Ich begrüße heute also nicht nur meine Nachbarn hier im Gewerbegebiet Hackenbroich, sondern gleichzeitig auch meine Kunden“, verwies Kitzmann beim jüngsten SWD-Unternehmerfrühstück in seinen Geschäftsräumen darauf, dass zu vielen örtlichen Unternehmen langjährige gute Geschäftsbeziehungen bestehen.

Fast 50 Geschäftsleute waren der Einladung zum Unternehmerfrühstück in Hackenbroich gefolgt. Das Netzwerktreffen wird von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) organisiert, bei einem örtlichen Betrieb ausgerichtet und macht in jedem der vier Gewerbegebiete in Dormagen – TopWest, Hackenbroich, Stürzelberg/St. Peter und Roseller Straße   - einmal jährlich Station. „Natürlich geht es um Nachbarschaftspflege, aber auch um einen Mehrwert durch Informationen, die Ihnen als Unternehmern nützen“, wies Bürgermeister Erik Lierenfeld auf die Zielsetzung des seit Jahren bewährten Formats hin. Für den zusätzlichen Erkenntnisgewinn sorgte beim letzten Frühstück des Jahres die energieversorgung dormagen gmbh (evd). Kira Rescher und Michael Dries stellten Möglichkeiten vor, mit denen Firmen durch eigene Photovoltaikflächen oder Kraft-Wärmekopplungs-Konzepte ihre Wärme-und Stromversorgung optimieren können. Sie verwiesen zudem auf die staatliche Förderung von E-Fahrzeugen, die von der Steuer befreit sind. Beim Thema E-Mobilität geht die evd voran: Dem jüngsten Neuzugang im Fahrzeugpool, einem elektrischen Transporter Kangoo ZE, verleiht das Folienteam gerade den typischen orange-blauen Look.  Um Mobilität geht es auch bei einer aktuell laufenden Befragung, mit der die SWD den Bedarf an weiterer und besserer ÖPNV-Anbindung für das Gewerbegebiet Hackenbroich ermittelt.

Am 1. Mai 1992 machte sich Helmut Kitzmann mit dem Plan, „irgendwas mit Folien zu machen“, selbstständig. 37 Jahre später wird er das gut eingeführte Geschäft zum Jahresende an seinen Nachfolger übergeben. Mediengestalter Marcel Herm, der seit 15 Jahren im Unternehmen ist, übernimmt das Ruder. Zum Abschied aus dem Berufsleben wünschte sich Kitzmann von seinen benachbarten Gewerbekollegen dies: „Bringen Sie meinem Nachfolger das gleiche Vertrauen entgegen wie mir und lassen Sie uns an der guten Nachbarschaft hier in Hackenbroich festhalten.“

SWD und IHK machen fit zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement

Obst gratis für alle in der Gemeinschaftsküche, ein jährlicher Gesundheitstag oder das Fitness-Abo zum Vorzugspreis – jeder einzelne Baustein mag Mitarbeitern als Ansporn für einen gesunden Lebensstil dienen und vom Arbeitgeber gut gedacht und gemeint sein. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) aber bedeutet weit mehr, es ist laut offizieller Definition der Expertenkommission Gesundheitspolitik das „systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen und um die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten“.

Wie lässt sich diese Definition im Firmenalltag übersetzen? Darüber informierten sich jetzt Vertreter von rund zehn Dormagener Unternehmen aus u.a. der Logistik-, Entsorgungs- und Energieversorgungsbranche bei einem gemeinsam von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) und der IHK Niederrhein initiierten Workshop. Unter Anleitung von Gesundheitsmanager Axel Wertz, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Gesundheits-GmbH und Mitglied im IHK-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft, ging es zunächst um Grundlagen. Im Anschluss befassten sich die Teilnehmer in Kleingruppen mit konkreten Fragestellungen aus ihren Unternehmen und entwickelten einen Gesundheitsförderprozess mit geeigneten Zielen und Maßnahmen. Dabei wurde deutlich, dass nicht nur wiederkehrende körperliche Belastungen wie Heben, Tragen, langes Sitzen oder der Ausstieg aus dem LKW in den Blick zu nehmen sind. Auch psychischer Stress, wie er im Kundenkontakt bei Reklamationen oder Beschwerden entsteht, kann auf Dauer körperliche Symptome verursachen. Hier etwa könnte ein Kommunikationstraining den Mitarbeiter stärken, im Falle des Kraftfahrers reduzieren gut dämpfendes Sicherheits-Schuhwerk und eine durchdachte Tourenplanung die Belastung.

„Wichtig ist in jedem Fall eine gute Vertrauensbasis zwischen Mitarbeiter und Vorgesetztem, damit Probleme auch wirklich angesprochen werden“, sagt Lidia Wygasch-Bierling (SWD), die im regelmäßigen Austausch mit Unternehmern steht. Axel Wertz betont, dass es für Betriebliches Gesundheitsmanagement gerade im mittelständischen Bereich keinen großen Apparat braucht. „Wenn Sie gemeinsam mit ihren Mitarbeitern ausloten, welche Grenzen und Möglichkeiten es in ihrem Unternehmen gibt, ist schon sehr viel gewonnen“, so Wertz. Während Arbeitgeber hinsichtlich Arbeits- und Gesundheitsschutz gesetzlichen Regelungen unterliegen, ist die Betriebliche Gesundheitsförderung eine freiwillige Leistung. Beide Themenfelder zusammen bilden gemeinsam mit dem Betrieblichen Eingliederungsmanagement, etwa nach langer Krankheit, die drei Säulen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements.

SWD-Unternehmerfrühstück zwischen 300.000 Kisten und Kartons

Rund 25 Geschäftsleute trafen sich jetzt zum ersten SWD-Unternehmerfrühstück des Jahres in den Hallen der arlogis GmbH. Das Unternehmen mit Sitz an der Hamburger Straße im Gewerbepark TopWest ist spezialisiert auf die sichere Archivierung und Lagerung von Akten und anderen Informationsträgern unter Berücksichtigung von gesetzlichen Aufbewahrungsfristen sowie der Datenschutzanforderungen. Besonders beeindruckend fanden Bürgermeister Erik Lierenfeld und die Teilnehmer beim Rundgang mit Geschäftsführer Armin Schmidt-Königstedt die Anzahl von über 300.000 Kisten, in denen die Akten aufbewahrt werden. Beim anschließenden intensiven Austausch der Unternehmer wurde schnell deutlich, dass Aktenlagerung und Datenschutz in vielen Branchen immer wichtiger werden. Zum Kundenstamm von arlogis gehören Anstalten des öffentlichen Rechts, Studentenwerke, Architekten, Automobilhersteller, Banken und Chemieunternehmen ebenso wie Handwerksbetriebe, Steuerberater, Stadtverwaltungen und Versicherungskonzerne. Häufiger Grund für den Einsatz eines externen Dienstleisters: Die Nutzung wertvollen Büroraums für das Lagern von Akten ist schlicht nicht rentabel.

„Man braucht Vorstellungskraft und Mut“: SWD-Unternehmerfrühstück zu Gast bei der Schlömer Bauträger- und Immobilien GmbH

Am 10. November jährte sich die Gründung der Schlömer Bauträger- und Immobilien GmbH zum neunten Mal. Eingeladen hatten die beiden Geschäftsführer Hans-Josef und Stefan Schlömer bereits zwei Tage zuvor in den Firmensitz an der Salm-Reifferscheidt-Allee, allerdings zum Unternehmerfrühstück, das von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) vier Mal jährlich reihum in den Dormagener Gewerbegebieten organisiert wird. Rund 40 Geschäftsleute aus Hackenbroich waren dieses Mal zu Gast.  „Vorstellungskraft, Mut und Risikobereitschaft“ brauche es, um als Bauträger erfolgreich zu sein, sagte Stefan Schlömer, dessen Unternehmen Wohn- und Gewerbeimmobilien in prominenten Lagen - aktuell an der Krefelder Straße 1 im Herzen der Innenstadt - errichtet. Und natürlich verlässliche Handwerker, wie Hans-Josef Schlömer betonte: „Es trifft sich also, dass in Hackenbroich auffallend viele baubranchennahe Gewerke konzentriert sind, vom Rohbauer über Schlosser und Schreiner bis hin zum Anbieter von Rollladen.“

Bürgermeister Erik Lierenfeld verwies darauf, dass die Stadt Dormagen zahlreiche Gebäude und Liegenschaften in Besitz hat. „Durch Anpassungen bei den Vergabevorschriften wollen wir das Verfahren vereinfachen und erreichen, dass sich künftig noch mehr Handwerker aus Dormagen für städtische Aufträge bewerben“, so Lierenfeld. Er stellte sich den Fragen der Geschäftsleute ebenso wie SWD-Geschäftsführer Michael Bison, der engagiert für die Standortkampagne „Made in Dormagen" warb, und Holger Burdag, Leiter des städtischen Fachbereichs Sicherheit und Ordnung.

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