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Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen

Smart Homes "Made in Dormagen": Die smartfabrik aus Nievenheim stattet Immobilien mit intelligenter Technik aus

Vor gut einem Jahr ist das Startup smartfabrik nach Dormagen gezogen. In Nievenheim entwickelt das sechsköpfige Team aus Ingenieuren, Wirtschafts- und Marketingprofis Smart Home-Lösungen, die den wachsenden Wunsch vieler Menschen nach Komfort und Sicherheit in den eigenen vier Wänden bedienen.

„Unsere Vision ist es, jedem Haushalt Smart Home-Technik auf einfache Art zugänglich zu machen. Wir können ein Haus so ausstatten, dass es sich selbst völlig unter Kontrolle hat“, beschreibt Geschäftsführer und Betriebswirt Sebastian Strickling die Kernidee seiner 2019 mit seinem Geschäftspartner und Co-Geschäftsführer Sebastian Gehmlich gegründeten Firma. Ein Smart Home denkt mit: Wird das Fenster geöffnet, geht die Heizung runter. Je nach Wetterprognose und Feuchtigkeitsgrad beregnet die Sprenkleranlage automatisch den Garten. Ein freundliches „Alexa, gute Nacht“ oder ein Klick in der App versetzen das Eigenheim in den Nachtmodus, der Rollladen schließt, das Licht löscht und gleichzeitig die Alarmanlage scharfschaltet. „Ich teile dem Haus meinen Zustand mit  - bin ich wach, anwesend, im Urlaub - und es reagiert darauf“, fasst Strickling die Bandbreite der Möglichkeiten zusammen. Immer mehr Menschen wollen genau das: möglichst viele Standardvorgänge automatisieren und dabei von jedem Ort der Welt aus den Überblick behalten. Mehr...

Corona-Testpflicht für Unternehmen: 50 Geschäftsleute nutzten kostenloses Schulungsangebot

Rund 50 Verantwortliche und Mitarbeiter aus Dormagener Unternehmen ließen sich am Mittwoch (28. April) von Apothekerin Carola Bley in der Corona-Beschäftigtentestung in Unternehmen unterweisen. In sechs jeweils halbstündigen Seminaren erläuterte die Inhaberin der Rathaus-Apotheke, worauf es bei der Auswahl der Selbsttests ankommt, was zur sicheren Anwendung und Auswertung zu beachten und wie bei einem positiven Ergebnis weiter vorzugehen ist.

Hintergrund: Seit vergangener Woche sind Arbeitgeber bundesweit verpflichtet, ihren Beschäftigten Corona-Testangebote zu unterbreiten – aktuell zwei Tests pro Woche. Grundsätzlich ist es ausreichend, die Mitarbeiter mit Selbsttests zu versorgen. Alternativ kann ein externes Testzentrum als Dienstleister genutzt werden. Als weitere Variante kommt die Selbsttestung der Mitarbeiter unter Aufsicht im Betrieb in Betracht. Wollen Firmen dies umsetzen, müssen sie sich beim NRW-Gesundheitsministerium als Teststelle registrieren und Qualitätsstandards erfüllen. Auch die Schulung des am Arbeitsplatz eingesetzten Aufsichtspersonals gehört dazu.

Die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD) hatte kurz nach Inkrafttreten der gesetzlichen Verpflichtung ein für Dormagener Unternehmen kostenfreies Schulungsangebot terminiert. Nach nur einem Tag waren dreiviertel der 60 Plätze schon gebucht. „Was der Gesetzgeber den Unternehmen mit der Testpflicht in der Corona-Pandemie auferlegt, ist nicht eben trivial und nebenbei zu erledigen. Unser Angebot ist deshalb eine konkrete Hilfestellung für all jene, die für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter Sorge tragen und sich selbst gründlich in das Thema Testen einarbeiten wollen“, unterstreicht Lidia Wygasch-Bierling vom Unternehmerservice der SWD.

Statt eines Webinars entschieden sich die Organisatoren für eine Präsenzveranstaltung im Trausaal des Historischen Rathauses. So konnten die Teilnehmer – allesamt im Vorfeld negativ getestet – den Selbsttest per Nasenabstrich unter den wachsamen Augen von Carola Bley selbst durchexerzieren. Die richtige Anwendung, so Bley, habe großen Einfluss auf ein korrektes Testergebnis. Unternehmen, die als Teststelle registriert sind, dürfen ihren Beschäftigten das Testergebnis auch bescheinigen. „Ein zusätzlicher Anreiz für die Mitarbeiter, die damit dann auch noch beispielsweise zum Frisör oder in den Einzelhandel gehen können“, sagt Lidia Wygasch-Bierling. Ihre Sachkunde wurde den Teilnehmern am Ende mit einem Zertifikat attestiert.

Aufgrund der ausnahmslos positiven Rückmeldung und der großen Nachfrage wird es am Mittwoch, 5. Mai, einen weiteren kostenfreien Schulungstermin zur Beschäftigtentestung in Unternehmen geben. Wer sich anmelden möchte, schreibt eine Email an wirtschaftsfoerderung[@]swd-dormagen.de.

Städtebau, Verkehr und Klimaziele: Bürger werden Smart Industrial City aktiv mitgestalten

Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Smart Industrial City ist gemacht: Mitte März hat die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) unter dem Motto „Industriestadt im Wandel“ den Antrag für die Förderkulisse „Modellprojekte Smart Cities“ beim Bundesinnenministerium eingereicht. Das Leitthema des Wettbewerbs lautet in diesem Jahr „Gemeinsam aus der Krise: Raum für Zukunft“.

„Mit diesem Fokus haben wir Maßnahmenfelder definiert, die eine nachhaltige und digitale Stadt zum Ziel haben“, fasst André Heryschek, Leiter Strukturwandel und Smart City bei der SWD, zusammen. Gemeinsam entwickelt ein rund 30 Partner starkes Netzwerk aus Kommunen, Unternehmen und Wissenschaft bereits jetzt digitale Lösungen, die der Stadtgesellschaft dauerhaft nutzen. Ein wichtiger Partner in diesem Netzwerk ist der CHEMPARK-Betreiber und –Manager CURRENTA. Derzeit laufen Gespräche darüber, wie die Zusammenarbeit bei Zukunftsprojekten aussehen könnte. Nächster Meilenstein wird die Verabschiedung der Smart City – Strategie durch den Stadtrat im Juni 2021 sein. Lag der Fokus bislang auf dem Aufbau des Partnernetzwerks, soll nun die Stadtgesellschaft eingebunden werden.

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Nahwerte.de - der Online-Marktplatz für Dormagen wächst stetig

Die SWD und evd fühlen sich allen heimischen Unternehmen eng verbunden. Deshalb bündeln die beiden Lokalakteure ihre Kräfte für Dormagen nun auch im wachsenden Online-Markt. Mit der lokalen Online-Plattform www.nahwerte.de für Shopping, Infos und Services soll die heimische Wirtschaft aktiv gestärkt werden, „damit die Dormagener auch beim Online-Einkauf lokal suchen, lokal finden und heimische Geschäfte und Anbieter unterstützen“, erläutert evd-Geschäftsführer Klemens Diekmann. Man darf sich Nahwerte.de als vielfältigen Online-Marktplatz für lokale Anbieter vorstellen. Jeder Dormagener Unternehmer kann dort sein Angebot und seine Dienstleistungen vorstellen und, wenn gewünscht, seine Produkte in Form eines klassischen Online-Shops zum Verkauf anbieten. Gastronomiebetriebe haben die Möglichkeit, ihre Speisekarten in (Bewegt)-Bild und Text darzustellen. Drumherum flankieren aktuelle Termine im Dormagener Stadtgeschehen den Internet-Auftritt. „Nahwerte.de“ verbindet also die lokalen Stärken der Anbieter aus Dormagen mit den Vorzügen des Internets.

Zu den Nahwerte-Vorteilen gehören der einfache Einstieg in den Online-Handel mit einem professionellen Auftritt, die unkomplizierte Pflege der eigenen Daten, vorhandene Schnittstellen zu allen gängigen Warenwirtschaftssystemen und nicht zuletzt die gute Platzierung der Plattform bei Google und anderen Suchmaschinen. Ergänzt wird das Online-Paket durch einen Nahwerte-Stadtgutschein, der sich ideal als Geschenk eignet. Ein weiterer großer Vorteil: Die technisch ausgereifte Einkaufsplattform muss nicht mit hohen Kosten entwickelt werden. Es gibt sie schon: umgesetzt von der Firma atalanda, mit erfolgreichen regionalen Marktplätzen in Bochum, Monheim, Wuppertal, Heilbronn und in vielen weiteren Städten. 

Mitmacher für das Nahwerte-Portal können sich bei Nahwerte Managerin Verena Aimée Oefler telefonisch unter 0173/5270839 oder per Email an nahwerte[@]swd-dormagen.de informieren.

Kreis genehmigt Dormagener Antrag auf schnelle Wirtschaftshilfen bis zu 500.000 Euro

In der Stadtratssitzung am 3. Februar hatte sich die Politik einstimmig für eine kurzfristige, finanzielle Überbrückungsmöglichkeit ausgesprochen. Ziel war es, insgesamt eine Million Euro zur Verfügung stellen zu können. Laut Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist dies nicht ohne Weiteres möglich und nimmt vor allem viel Zeit in Anspruch. Zeit, die nicht alle Gewerbetreibende haben. Lediglich kurzfristige Hilfen bis zur Bagatellgrenze von insgesamt 500.000 Euro sind ohne Genehmigung der BaFin möglich. Es bedarf aber der Zustimmung des Kreises. Dies hat der Rhein-Kreis jetzt genehmigt. 

Konkret bedeutet das: Gewerbetreibende können ab sofort einen Antrag auf Liquiditätshilfe stellen.

Das entsprechende Formular steht hier zum Download bereit: Antragsformular städtische Liquiditätshilfe

Es muss ausgefüllt und unterschrieben per E-Mail an zuschuss-corona@stadt-dormagen.de zurückgesendet werden. Zudem müssen eine Kopie des beim Bund gestellten Antrages auf Wirtschaftshilfe (Novemberhilfe, Dezemberhilfe, Überbrückungshilfe II + III) sowie eine Kopie des Personalausweises eingereicht werden. 

Die Anträge können bis zum 15. April 2021 eingereicht werden. Pro Antrag können bis zu 20.000 Euro – insgesamt für alle Anträge 500.000 Euro – ausgezahlt werden. Ist die Obergrenze erreicht, dürfen keine weiteren Anträge positiv beschieden werden.

Bei Rückfragen steht Ihnen Lidia Wygasch-Bierling (SWD) unter Tel. 02133/257-436 zur Verfügung.
 

Daumen hoch für die Playmobil-Zirkuswelt: „Altes Caféhaus“ hat das beliebteste  Adventsfenster in der Zonser Altstadt

Elsbeth und Rainer Frenzel liegen mit ihrer Playmobil-Zirkuswelt ganz vorne: Ihr liebevoll und aufwändig gestaltetes Adventsfenster im „Alten Caféhaus“ an der Grünwaldstraße  - die Nummer 24 im Kalender - war das Beliebteste im von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) initiierten Zonser Häuser-Adventskalender 2020. Über einen Bewegungsmelder gesteuert, drehte dort eine Playmobil-Eisenbahn ihre Runde vorbei an Tigern, Löwen, Elefanten, Dompteuren und Zirkuswagen, die sich unter einem Lichternetz wie in der Manege präsentierten. Dazu erklang Musik. Eine wunderschöne Kindheitserinnerung auch für Zuschauer, die dem Spielzeug-Alter längst entwachsen sind. „Wir freuen uns, dass unsere Idee so gut angekommen ist. Jetzt schauen wir mal, was uns dieses Jahr einfällt“, schmunzelte Elsbeth Frenzel anlässlich der Übergabe eines kleinen Dankeschöns der SWD, zu dem unter anderem ein Zonser Gastro-Gutschein gehörte. Rainer Frenzel  und sein Freund Christoph Kühn zeichneten für die detailreiche Zirkusbahn verantwortlich. Beide sammeln Playmobil mit Nostalgiewert und bauten 2019 zum ersten Mal aus ihren Beständen ein Adventsfenster – seinerzeit thematisch passend zur Weihnachtszeit.

Das „Alte Caféhaus“ bietet mit seinem großen Schaufenster zur Straße hin ideale Voraussetzungen für kreative Gestaltung. Elsbeth Frenzel hat das Haus von ihren Eltern geerbt. Das letzte Tortenstück für Laufkundschaft wurde dort vor über zehn Jahren kredenzt. Heute kann man den gediegenen Gastraum nebst voll ausgestatteter Küche und Theke für private Feiern bis etwa 60 Personen mieten. 

Insgesamt 183 Zonser und Zons-Besucher hinterließen bis zum Dreikönigstag in der Tourist-Info per Fragebogen ihre Meinung zum Häuser-Adventskalender, 35 davon setzten ihr Kreuzchen beim Sieger-Fenster mit der Nummer 24. Seit 2008 organisiert das Team der Tourist-Info die weihnachtliche Fensterschau. „Jedes Jahr stecken die Altstadtbewohner viel Liebe und Mühe in die adventliche Dekoration. Dieses Engagement wollten wir besonders belohnen“, erklärt Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt die Idee zur Wahl des schönsten Fensters. Die erste Prämierung seit langer Zeit war für viele, auch langjährige Teilnehmer nun ein Ansporn, ihr eigenes Fenster besonders festlich herauszuputzen. Zudem hatte Altstädter Marco Meuter in seiner Nachbarschaft kräftig für das Projekt geworben und Lichterketten verteilt, die allen Fenstern einen einheitlichen Rahmen verliehen. Die Lichterketten sowie die dazugehörigen Sterne mit Ziffer sind eine Leihgabe der Tourist-Info und sollen im Dezember des Jahres aufs Neue zum Einsatz kommen. Darauf weist SWD-Mitarbeiterin Sandra Just hin. „Wir bitten deshalb darum, beides bei uns wieder abzugeben. Die Tourist-Info ist zwar nicht für Publikumsverkehr geöffnet, aber zu den regulären Öffnungszeiten besetzt“, so Just.

Fit für die zweite Runde dank Recycling: SWD und Stadt richten Sammelstellen für CDs ein

Natürlich! Der Umwelt zuliebe. Gemäß dieser Maxime haben SWD und Stadt gemeinsam an drei Orten im Stadtgebiet Abgabestellen für CDs eingerichet. Zu finden sind die quadratischen Boxen im Neuen Rathaus, dem Technischen Rathaus und der Tourist-Info in Zons. Egal ob Musik, Hörbuch oder Datenträger – Silberlinge, die dort eingeworfen werden, gehen in eine zweite Runde: Denn nach fachmännischer Trennung können die Rohstoffe, vor allem das Polycarbonat, ein hochwertiger Kunststoff, wiederverwendet werden – zum Beispiel in der Medizintechnik oder für Komponenten der Automobilindustrie.

„Der Prozess des Recyclings ist nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll, sondern spart auch Erdöl und Energie“, sagt Tina Kühn. Die engagierte Bürgerin und ehemalige CDU-Ratsfrau gab im Sommer den Anstoß für eine Sammelstelle, nachdem sie in Dormagen keine öffentliche Möglichkeit fand, alte CDs der Verwertung zuzuführen. Mit den Boxen setzen das Stadtmarketing und das Steueramt der Stadt Dormagen – zuständig für das Thema Entsorgung – jetzt eine kleine, unbürokratische Lösung des Problems um. „Ich finde es eine gute Idee, klein zu starten und dann zu sehen, wie sich das Aufkommen entwickelt“, freut sich Kühn. Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt (SWD) hat das Anliegen gerne unterstützt: „Im Sinne eines nachhaltigen Dormagens sind die Boxen auch ein Aspekt des Stadtmarketings.“

Musik und Filme werden zunehmend aus dem Internet gestreamt, der USB-Stick als handlicher Datenträger hat die CD nahezu abgelöst. Es dürften in den nächsten Jahren also noch viele nicht mehr gebrauchte Silberlinge den Weg in die Verwertung antreten. Die ausrangierten Dormagener CDs jedenfalls landen bei der Firma Blueboxx – Gesellschaft für CD-Recycling aus Hemmingen bei Hannover, wie der Leiter des Steueramtes, Simon Marx, erklärt. Wer CDs entsorgt, auf denen persönliche Daten gespeichert sind, sollte diese übrigens vor Einwurf in die Sammelbox unbrauchbar machen. Darauf weist das Umweltbundesamt hin: Mehrere radiale, also strahlenförmig von der Mitte ausgehende tiefe und breite Kratzer auf der Oberseite (Labelseite) reichen meist aus, damit die CD nicht mehr gelesen werden kann.

Schickes shoppen, schnell was snacken,  Gastro-Vielfalt genießen: Kampagne wirbt für den Einkaufs- und Erlebnisort Dormagen

Gastronomie und Einzelhandel gehören zu den am schwersten von der Corona-Krise betroffenen Branchen. Die Umsätze sind lange noch nicht auf dem Vor-Corona-Niveau. „Wir kämpfen im Moment mit zweierlei Problemen. Zum einen sind die Menschen angesichts von Kurzarbeit zurückhaltender, was den Konsum betrifft, zum anderen fließt Kaufkraft ab in den Online-Handel, der von den coronabedingten Ladenschließungen enorm profitiert hat“, skizziert Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD), die aktuelle Wirtschaftslage.

Unbestritten ist, was die Dormagener tun können, um ihre Stadt zu stärken und vor dem Ausbluten zu bewahren: Heimat-Shopping heißt die Devise, Kaufkraft vor Ort halten, egal, ob es um Kleidung, Schuhe oder beratungsintensive Dienstleistungen geht. Um den Konsum vor Ort anzukurbeln, hat die SWD deshalb eine Plakatkampagne initiiert, die  in allen 60 City-Displays im Stadtgebiet zu sehen ist. Insgesamt acht unterschiedliche Motive rücken mit pointierten Claims die Vorzüge der örtlichen Gastronomie und des vielseitigen Einzelhandels ins Bewusstsein. „Wir haben darauf geachtet, möglichst viele Zielgruppen anzusprechen, schließlich hat Dormagen für alle Altersgruppen einiges zu bieten“, erläutert Franziska Gräfe, bei der SWD verantwortlich für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing.

Drei Beispiele: „Leckeres löffeln? Natürlich in Dormagen.“ – Denn hier sind Familien in der Gastronomie gern gesehen. „Entspannt shoppen?“ Natürlich in Dormagen.“ – Denn hier bietet die Fußgängerzone viel Platz und Verweilmöglichkeiten für einen stressfreien Einkauf. „Gut beraten sein? Natürlich in Dormagen.“  - Weil ein vermeintlicher Preisvorteil im Internet gute Beratung nicht ersetzen kann. Müssen Geschäfte schließen, gehen Arbeitsplätze verloren, Leerstände entstehen, kommunale Steuereinnahmen sinken, das Stadtbild verändert sich. „Wir alle können aber unseren Teil beitragen, um die Wirtschaft vor Ort zu unterstützen, damit es soweit nicht kommt“, appelliert Bison. Genau dazu fordern die neuen Plakat-Motive auf. Sie werden bis auf weiteres in den City-Displays entlang der Straßen in Dormagen zu sehen sein. Auch leere Ladenlokale sollen, in Absprache mit den Eigentümern, als Werbefläche fürs Heimat-Shopping genutzt werden.

Blumen für die Bienen: Lokale Allianz, Bayer und die SWD verschenken Blumensamen auf dem Wochenmarkt

„Darf’s ein Tütchen dazu sein?“ So könnte sich  am Freitag ein Verkaufsgespräch auf dem Wochenmarkt angehört haben. Viele Marktbeschicker legten ihren Kunden neben Obst, Gemüse oder Schnittblumen nämlich auch eine Tüte mit Blumensamen ins Körbchen, aus dem sich eine bis zu zehn Quadratmeter große Bienenweide züchten lässt. Egal ob im Beet, Kasten oder Kübel: Die über 35 enthaltenen Sorten sind nicht nur ein 1a-Bienenfutter, sondern machen mit ihrer Farbenpracht auch den Menschen Freude.

Hinter der Aktion stehen die Lokale Allianz und Bayer im Chempark Dormagen. Das Unternehmen und die von Wirtschaft und Bürgern getragene Allianz engagieren sich dieses Jahr gemeinsam für das Motto „Dormagen – natürlich nachhaltig!“ Ein Baustein im großen Aktionsprogramm ist es, Bienenweiden in der Stadt  zu schaffen, wo die schwarz-gelb gestreiften Nützlinge Nahrung finden. Dazu war für den SWD-Ostermarkt Ende März eine Verteilaktion von Blumensamen für Wildwiesen geplant. Die Corona-Krise durchkreuzte jedoch diesen Plan und so wurde umgedacht.

 „Der Ostermarkt musste aufgrund des landesweiten Veranstaltungsverbots ausfallen, unsere Samentütchen aber sollen trotzdem ihren Zweck erfüllen, zumal jetzt die ideale Zeit für die Aussaat beginnt“, sagt Bayer-Standortleiter Dr. Norbert Lui. Gemeinsam mit der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) als Marktveranstalter entstand also die Idee, den Wochenmarkt als Ausgabestation zu nutzen. Und zwar so, dass der nötige Abstand zwischen den Besuchern gewahrt bleibt und kein Gedränge an einer zentralen Ausgabestelle entsteht. Deshalb wurden die Tütchen an verschiedenen Marktständen verteilt und mit dem Einkauf an die Kunden überreicht. Die Aktion kam bei beiden Seiten sehr   gut an, hat Marktleiterin Jasmin Voss (SWD) beobachtet: „200 Tütchen waren schnell weg, und am kommenden Dienstag legen wir noch einmal nach.“  

#dormagenliefert: SWD schafft Überblick über Hol- und Bringdienste örtlicher Firmen

Bastelbedarf und Bücher, Haarpflegeprodukte, Gartenmöbel, Sportschuhe oder neue Modetrendsfür den Frühling – auf all das müssen die Dormagener auch jetzt nicht verzichten. Viele örtliche Fachgeschäfte haben in der Corona-Krise kurzfristig reagiert und versorgen ihre Kunden trotz Ladenschließung per Abhol- und Lieferdienst mit den gewünschten Waren – kostenlos oder gegen eine kleine Lieferpauschale, meist innerhalb des ganzen Stadtgebiets. Bestellt werden kann meist telefonisch, über die Internetseiten des Geschäfts, via Facebook oder sogar per WhatsApp.

„Wir wissen aus Gesprächen und aus den sozialen Medien, dass die Dormagener ihre Geschäfte vor Ort unterstützen wollen, aber manche Möglichkeiten gar nicht kennen, weil sie ganz kurzfristig oder spontan entstanden sind“, erläutert Franziska Gräfe, bei der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit. Deshalb bündelt die SWD alle ihr bekannten Angebote ab sofort hier. Aktuell sind gut 50 Unternehmen aus den Bereichen Gastronomie, Handwerk und Einzelhandel gelistet, die Palette reicht vom klassischen Lieferdienst für Speisen bis zum Hol- und Bringservice einzelner Autowerkstätten. „Wir sehen viele gute Beispiele und empfehlen allen Geschäftsleuten dringend, auch bei allen aktuellen Sorgen Ideen zu entwickeln, wie sie trotz Ladenschließung noch Umsatz generieren und mit ihren Kunden in Kontakt bleiben können“, appelliert Stadtmarketingleiter Thomas Schmitt (SWD) an die Unternehmer vor Ort. Umgekehrt geht der Aufruf auch an die Dormagener, wo immer möglich die Geschäfte in der Stadt zu unterstützen und Online-Käufe bei den einschlägigen Internetriesen zu vermeiden. „Unser aller Ziel muss es doch sein, Kaufkraft in Dormagen zu halten und aufzusparen, damit auch nach der Corona-Krise noch eine Angebotsvielfalt besteht und vor allem Arbeitsplätze erhalten bleiben“, betont Schmitt.

Wer ein Angebot für seine Kunden hat, kann dieses der SWD per Email an wirtschaft[@]stadt-dormagen.de gerne melden und es auf der Plattform listen lassen.

Strom-Tankstelle in Zons eröffnet

Neuer Service für die Zonser und ihre Besucher: An einer Strom-Ladesäule auf dem Rheintorparkplatz können Besitzer eines E-Autos jetzt "tanken". Möglich macht das die evd energieversorgung dormagen gmbh. Der örtliche Strom- und Gasversorger hat mit Zons jetzt bereits seinen vierten Ladesäulen-Standort in Dormagen in Betrieb genommen. Für das touristisch bedeutsame Städtchen ein wichtiges Serviceangebot, unterstreicht Thomas Schmitt, Tourismus-Leiter bei der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). „Wir sind zwar in Zons geschichtlich im Mittelalter verortet, in Sachen Infrastruktur aber jetzt dank der evd für E-Auto-Besitzer zeitgemäß aufgestellt“, so Schmitt. Ziel der Stadt Dormagen und ihrer Tochtergesellschaften ist es, E-Mobilität zu fördern. Das „Tanken“ an den öffentlichen Ladesäulen der evd ist daher kostenfrei. „Auch auf dem an sich kostenpflichtigen Rheintorparkplatz müssen Elektroautos während des Ladevorgangs keine Parkgebühr entrichten“, betont Schmitt. Rechts und links der Ladesäule sind zwei zugehörige und kostenfreie Stellplätze gut sichtbar gekennzeichnet.

IHK stellt Standortanalyse Dormagen vor: Unternehmer vergeben die Durchschnittsnote 2,48

Eine Stadt, die in punkto Arbeitslosigkeit weit unter NRW-Landesquote liegt, dank hochwertiger Industriearbeitsplätze über deutlich mehr Kaufkraft verfügt als vergleichbare Kommunen, andererseits beim Thema Fachkräftesicherung aufholen und einen deutlichen Abfluss von Kaufkraft in umliegende Kommunen verkraften muss: Das ist der Wirtschaftsstandort Dormagen, wie er sich in der am 19. November 2019 von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein vorgelegten Standortanalyse Dormagen darstellt.

Dormagen ist ein Industriestandort. Das verdeutlichen die Daten aus der amtlichen Statistik. 28 Prozent der Beschäftigten arbeiten im verarbeitenden Gewerbe. In NRW (20 Prozent) und im Rhein-Kreis Neuss (19 Prozent) liegt der entsprechende Wert deutlich darunter. Jeder vierte abhängig Beschäftigte in Dormagen geht einer Tätigkeit in einem Chemieunternehmen nach – ein Wert 16 mal so hoch wie im NRW-Landesvergleich. Auch die distributiven Dienste (Handel, Verkehr und Gastgewerbe) sind in Dormagen mit 26 Prozent im Vergleich zum Land (23 Prozent) überdurchschnittlich stark vertreten. „Die Dienstleistungsbranchen, die nicht den distributiven Diensten zuzurechnen sind, liegen mit einem Beschäftigtenanteil von 33 Prozent in Dormagen dagegen deutlich unter dem NRW-Schnitt von 50 Prozent“, erklärte Gregor Werkle, Leiter des IHK-Bereichs Wirtschaftspolitik. Herzstück der IHK-Standortanalyse ist eine breit angelegte Befragung unter knapp 120 örtlichen Unternehmen, die 56 Faktoren bewerteten. „Die Dormagener Unternehmen geben dem Standort auf einer Schulnotenskala die Durchschnittsnote 2,48“, resümierte IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. Damit erhält die Stadt eine ähnliche Bewertung wie die in den vergangenen Jahren analysierten Standorte im Durchschnitt (2,49) und rangiert auf nahezu dem gleichen Niveau wie bei der letzten Befragung in Dormagen im Jahr 2012. Mehr...

SWD-Unternehmerfrühstück beim  „Folien Team“ in Hackenbroich:  Hier werden Luxus-Karossen zum Unikat veredelt

Wer beim „Folien Team“ an Schreibtischtäter denkt, die im Akkord Präsentationen zusammenbauen, liegt falsch: Im gleichnamigen Betrieb an der Ottostraße 18 in Hackenbroich legen Geschäftsführer Helmut Kitzmann und seine vier  Mitarbeiter ganz praktisch Hand an. Dort werden Autos foliert. Auch Privatfahrzeuge der Luxusklasse, die durch die Beklebung mit individuell angefertigten Folien zum absoluten Unikat werden. „McLaren, Aston Martin, Ferrari, also Fahrzeuge bis zum Wert von einer Million Euro“, nennt Geschäftsführer Helmut Kitzmann einige Fabrikate, die schon vom Folien Team zusätzlich veredelt wurden. Polizei und CHEMPARK-Feuerwehr gehören ebenfalls zum Kundenstamm. Meist sind es aber doch ganz klassisch Firmenfahrzeuge, die in der Hackenbroicher Werkstatt als Werbeträger für Unternehmen gestaltet werden. „Ich begrüße heute also nicht nur meine Nachbarn hier im Gewerbegebiet Hackenbroich, sondern gleichzeitig auch meine Kunden“, verwies Kitzmann beim jüngsten SWD-Unternehmerfrühstück in seinen Geschäftsräumen darauf, dass zu vielen örtlichen Unternehmen langjährige gute Geschäftsbeziehungen bestehen. Fast 50 Geschäftsleute waren der Einladung zum Unternehmerfrühstück in Hackenbroich gefolgt. Das Netzwerktreffen wird von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) organisiert, bei einem örtlichen Betrieb ausgerichtet und macht in jedem der vier Gewerbegebiete in Dormagen – TopWest, Hackenbroich, Stürzelberg/St. Peter und Roseller Straße   - einmal jährlich Station. Mehr...

Erfolgreicher Auftakt für den Masterplan Innenstadt

Rund 150 Mitstreiter und hunderte Ideen und Anregungen, das ist die Bilanz der Ideenwerkstatt zum Masterplan Innenstadt. Unter dem Motto "Die Innenstadt bewegt (sich)" wurden am Montagabend in der Rathausgalerie Vorschläge und Denkansätze für die zukünftige Gestaltung der Dormagener City erarbeitet. Dabei ging es um so unterschiedliche Themenbereiche wie Wohnen, Mobilität, Einzelhandel und Städtebau.  Stadt Dormagen, die City-Offensive als Interessenvertretung der Kaufmannschaft und die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) hatten zu dem interaktiven Format eingeladen. Bürgermeister Erik Lierenfeld freute sich über die große Teilnehmerzahl: "Sie zeigt uns, dass die Menschen, die in der Innenstadt leben und arbeiten, Veränderung wollen." Auf die Bedeutung der Innenstadt als "prägendes und verbindendes Element, Freizeit-, Erholungs- und Erlebnisort" verwies SWD-Geschäftsführer Michael Bison. CiDo-Chef Guido Schenk brachte als Vertreter der Innenstadt-Geschäftsleute gleich drei konkrete Forderungen in die Diskussion ein: "Die Innenstadt muss eine kürzere Fussgängerzone bekommen, muss bewohnbarer, digitaler und barrierefrei werden." Drei von zahlreichen Ideen, die der Fachbereich Städtebau um seinen Leiter Robert Ullrich nun ordnen und in konkrete Maßnahmen übersetzen wird. "Jeder Gedanke ist es wert, aufgeschrieben und geprüft zu werden", so Ullrich.

Ideenwerkstatt zum Masterplan Innenstadt

SWD und IHK machen fit zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement

Obst gratis für alle in der Gemeinschaftsküche, ein jährlicher Gesundheitstag oder das Fitness-Abo zum Vorzugspreis – jeder einzelne Baustein mag Mitarbeitern als Ansporn für einen gesunden Lebensstil dienen und vom Arbeitgeber gut gedacht und gemeint sein. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) aber bedeutet weit mehr, es ist laut offizieller Definition der Expertenkommission Gesundheitspolitik das „systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen und um die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten“. Wie lässt sich diese Definition im Firmenalltag übersetzen? Darüber informierten sich jetzt Vertreter von rund zehn Dormagener Unternehmen aus u.a. der Logistik-, Entsorgungs- und Energieversorgungsbranche bei einem gemeinsam von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) und der IHK Niederrhein initiierten Workshop. Unter Anleitung von Gesundheitsmanager Axel Wertz, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Gesundheits-GmbH und Mitglied im IHK-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft, ging es zunächst um Grundlagen. Im Anschluss befassten sich die Teilnehmer in Kleingruppen mit konkreten Fragestellungen aus ihren Unternehmen und entwickelten einen Gesundheitsförderprozess mit geeigneten Zielen und Maßnahmen. Mehr...

JobKomm - Das Online-Portal für Ausbildungsplätze vor Ort

In frischen Farben, neu strukturiert und mit über 70 aktuellen Ausbildungs- und Praktikumsangeboten vor Ort präsentiert sich die gemeinsam von SWD und Jugendberufshilfe umgesetzte Online-Börse  www.jobkomm-dormagen.de. Das schon einige Jahre bestehende Angebot wurde gründlich überarbeitet und um wertvolle Informationen und Links für angehende Azubis ergänzt. Dormagener Betriebe können ihre Ausbildungs- und Praktikumsplätze kostenfrei auf der Plattform einstellen und so ganz gezielt vor der Haustür um Nachwuchskräfte werben. Rund 20 Partner sind bereits dabei. „Wir haben die Seite komplett überarbeitet und bieten allen Interessierten nun eine aktuell gehaltene und mobil nutzbare Möglichkeit, sich näher mit der eigenen beruflichen Lebenswelt auseinander zu setzen,“ berichtet Cosima Nauroth von der Jugendberufshilfe der Stadt Dormagen, die die Seite inhaltlich gemeinsam mit André Heryschek von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) modernisiert hat. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute oft so naheliegt? Dormagen bietet als Wirtschaftsstandort attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen, hierzu gehören auch vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten unserer heimischen Betriebe, die jungen Menschen eine Perspektive bieten. Und eine Karriere „Made in Dormagen“ vor der Haustüre bedeutet auch mehr Freizeit und Zufriedenheit, weil lästige Pendlerzeiten weg fallen“, ergänzt Wirtschaftsförderer André Heryschek. Betriebe können sich registrieren und Praktikums- und Ausbildungsstellen veröffentlichen. Der Service ist kostenlos. Fragen beantworten André Heryschek (andre.heryschek[@]swd-dormagen.de 02133 / 257 657) und Cosima Nauroth (cosima.nauroth[@]stadt-dormagen.de 02133 / 257 589). 

„Heimat shoppen nachhaltig“: SWD, CiDo und Gastronomie setzen Zeichen zur Müllvermeidung

Eine Idee, viele Fürsprecher: Am Freitag, 13. September, startet die bundesweite Aktion „Heimat shoppen“, ein Aufruf der Industrie- und Handelskammern (IHK) zum bewussten Einkaufserlebnis in der eigenen Stadt. „Wer seinen Bedarf vor Ort deckt, unterstützt den lokalen Einzelhandel, schafft damit Auswahl und nicht zuletzt Arbeitsplätze vor Ort und trägt so zu einem lebenswerten Umfeld bei“, bringt Guido Schenk, Vorsitzender der CityOffensive Dormagen (CiDo) die Bedeutung von „Heimat shoppen“ auf den Punkt.

Gemeinsam mit starken Partnern setzen CiDo und die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) bei der diesjährigen, fünften „Heimat shoppen“-Auflage den Akzent auf Nachhaltigkeit. Denn, wie Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt erläutert: „Einkaufen vor Ort bedeutet auch weniger Energieverbrauch und weniger Schadstoffausstoß.“ Und in Dormagen ab sofort auch weniger Verpackungsmüll – zum Beispiel auf dem Wochenmarkt, wo die gute alte dreieckige Papiertüte aus Omas Zeiten ein Comeback feiert. „In Absprache mit unseren Marktbeschickern wollen wir weitgehend auf Plastiktüten verzichten und sprechen die Kunden aktiv darauf an, im Sinne des Umweltschutzes eigene Körbe, Dosen oder Beutel mitzubringen“, sagt SWD-Marktleiterin Jasmin Voss. Die CiDo verteilt im Rahmen der Aktion Papier-Tüten im „Heimat shoppen“-Design an ihre Mitglieder sowie Papierbögen, in die verkaufte Waren eingeschlagen werden können. Vorreiter in Sachen Gastronomie sind die Eiscafés „Adami’s“ und „Bellini“ in der Innenstadt, wo zukünftig im Einweg-bereich Schälchen, Becher oder Löffel aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais oder Bambus verwendet werden, die biologisch abbaubar sind.

Projekt „Mehrwegbecher“ umgesetzt: Rathaus-Gastronomen sind Vorreiter

Mit unübersehbar „eigenen“ Mehrwegbechern setzen Stadtverwaltung und Gastronomie jetzt ein Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in Dormagen. Die charakteristische Stadtsilhouette mit CHEMPARK, Zons, Knechtsteden und dem Historischen Rathaus weist die für Kalt- und Heißgetränke geeigneten Gefäße aus robustem Kunststoff als „Dormagen-Becher“ aus, und nur vor Ort kann man die praktischen Tumbler auch bekommen: Die vier Gastronomie-Betriebe rund um das Historische Rathaus - Caféserie Lemke, Eiscafé Bellini, Pizzeria Paparazzi und der Ratskeller – sowie das Eiscafé Adami’s in der Rathaus-Galerie sind Vorreiter und geben die Becher zum Selbstkostenpreis ab. Die erste Füllung ist als kleines Schmankerl sogar gratis für die Kunden. Die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft  (SWD) und das Umweltteam der Stadt (SWD) haben das Projekt Mehrweg-Becher für Dormagen gemeinsam auf- und umgesetzt. Beide appellieren an die Bürger, „auf Einwegbecher zu verzichten und stattdessen eigene Tassen oder Mehrwegbecher in den Coffee Shop mitzubringen“, so Anke Tobies-Gerstenberg vom Umweltteam. Einer im Mai 2019 veröffentlichten Studie des Umweltbundesamtes zufolge benutzen die Deutschen im Jahr 2,8 Milliarden Einwegbecher - und 1,3 Milliarden Kunststoffdeckel. „Im Kleinen können wir mit unseren Dormagen-Bechern vielleicht einen Beitrag zur Müllvermeidung leisten und einen Denkanstoß für ein bewussteres Verhalten geben“, meint Lidia Wygasch-Bierling (SWD).

Ehrenamtler und Sponsoren lassen Zonser Altstadt aufblühen

Bunt bepflanzt präsentieren sich seit kurzem die Baumscheiben am Eingang zur Zonser Altstadt. Funkien, Weiderich, Lavendel wachsen dort und sorgen für fröhliche Farbtupfer im historischen Umfeld. Zu danken ist diese optische Aufwertung der Initiative von Karl-Heinz Stumps und dem Engagement örtlicher Unterstützer. Stumps, selbst Stadtführer und bei verschiedenen Zonser Vereinen aktiv, traf mit seiner Idee für ein freundliches und gepflegtes Ortsbild auf offene Ohren bei der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD), die das Thema Tourismus in Zons betreut, ebenso bei örtlichen Gastronomen, den beiden Zonser Heimatvereinen und Altstadtbewohnern. Schnell kamen 650 Euro für die Bepflanzung von insgesamt vier Baumscheiben zusammen, die Gartenbauer Jan Peters aus Stürzelberg fachmännisch übernahm. „Wir haben Pflanzen ausgewählt, die auch im nächsten Jahr wieder blühen werden“, erzählt Karl-Heinz Stumps. Jeden zweiten Tag radelt er zum Schweinebrunnen und gießt die Blumenbeete. Unterstützung erhält Stumps von Altstadt-Anwohnerin Karin Uhr, die sich vornehmlich um die Blütenpracht rund um den Baum am Kreismuseum kümmert und hofft, „dass alle Blumen auch den Besucherandrang und die Feiern während des Schützenfestes gut überstehen“. Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt freut sich über das bürgerschaftliche Engagement in Zons: „Ein schöneres Ortsbild ist doch für beide Seiten, Besucher und Einheimische, ein Gewinn.“

Dormagener Weihnachtsmarkt ab 2020 mit neuem Ausrichter und neuem Konzept

Ab 2020 richtet die Werbepraxis von der Gathen GmbH den Dormagener Weihnachtsmarkt aus. Bei dem öffentlichen Wettbewerb um die Vergabe der Konzession für die Veranstaltung in der Dormagener Innenstadt hat sich das Dürener Unternehmen durchgesetzt. „Das Konzept, das Wilhelm von der Gathen in der interdisziplinären Jury vorgestellt hat, war schlüssig und überzeugend“, sagt Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt. „Es war für uns genau die richtige Mischung aus innovativen Ideen und dem notwendigen Lokalbezug“, so Schmitt weiter. Kernpunkt des neuen Konzepts ist eine Einbindung des gesamten Einzelhandels auf der Kölner Straße und der Dormagener Vereine. „Wir werden jetzt schnell in die weiteren Gespräche mit von der Gathen einsteigen“, erklärt Schmitt.

Um die Zukunft des Weihnachtsmarktes 2020 bis 2024 konkret und im Detail planen zu können, wird es einen Arbeitskreis geben, an dem sich auch die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen mbH (SWD) sowie weitere Akteure beteiligen. In der interdisziplinären Fachjury, die über die freihändige Vergabe entschied, saßen neben Bürgermeister Erik Lierenfeld, SWD-Geschäftsführer Michael Bison und Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt auch Babett Arnold, Center-Managerin der Rathaus-Galerie, die stellvertretende Vorsitzende der City-Offensive Dormagen, Carola Bley, Daniel Palmowski vom Ring-Center sowie Thomas Rütten vom Ordnungsamt und Stadt-Pressesprecher Max Laufer. „Ich freue mich, dass wir einen Partner gefunden haben, mit dem wir die Zukunft des Dormagener Weihnachtsmarkts gemeinsam gestalten können“, sagte Bürgermeister Lierenfeld. „Und ich hoffe, dass diese Veranstaltung von einem möglichst breiten Bündnis aus Dormagener Händlern und der engagierten Bürgerschaft getragen wird.“

Zum „Social Day“: SWD-Mitarbeiter bringen Kräutergarten auf Vordermann

Alle Bänke sind frisch lackiert, 50 Säcke Rindenmulch in den Beeten verteilt und die Büsche beschnitten: Pünktlich zum Beginn der Tourismus-Saison im Mai haben die Mitarbeiter der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) den Kräutergarten in der Zonser Altstadt auf Vordermann gebracht. Der ausgiebige Frühjahrsputz fand im Rahmen des „Social Day“ statt: Dabei können Mitarbeiter des Stadtkonzerns einen Arbeitstag nutzen, um sich im Dienste der Allgemeinheit einzusetzen. „Der Kräutergarten passte für uns perfekt, denn uns liegt dieses Kleinod in der Zonser Altstadt besonders am Herzen. Beim ,Social Day‘ konnten wir zumindest einen guten Anfang machen, damit der Garten sich von seiner schönsten Seite zeigen kann“, erklärt SWD-Geschäftsführer Michael Bison.

Schnelle Hilfe: SWD und evd bringen Abakus Computersysteme wieder „online“

Ganz plötzlich von der weltweiten Datenautobahn abgeschnitten zu sein, ist mit das Schlimmste, das einem Unternehmer passieren kann. Umso mehr, wenn das Geschäftsmodell im IT-Support für Arztpraxen besteht.  So geschehen im Fall von Abakus Computersysteme zu Beginn dieser Woche. Technische Probleme auf der Anschlussleitung führten dazu, dass am Montag in punkto Internet dort gar nichts mehr ging. Dieter Braun ist Geschäftsführer des Systemhauses mit Sitz an der Rostocker Straße. „Nach mehreren Telefonaten mit dem Provider war klar, dass es zehn Tage dauern wird, bevor die Leitung wieder funktioniert, und wir unsere Kunden in dieser Zeit nicht adäquat bedienen können “, berichtet er. Fünfstellige Umsatzeinbußen vor Augen, wandte sich Braun hilfesuchend an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD), die ihrerseits sofort den örtlichen Energieversorger evd ins Boot holte, der gemeinsam mit NetCologne den Ausbau des Glasfaser-Netzes in Dormagen vorantreibt. Dank des unbürokratischen Agierens beider städtischer Gesellschaften und durch Nachbarschaftshilfe sind Dieter Braun und sein Team seit heute (Mittwoch) wieder online. Die evd legte am Vormittag eine temporäre Glasfaserleitung vom direkt neben Abakus gelegenen Unternehmen NewStyle Werbetechnik hinüber ins Systemhaus, die so lange bestehen bleibt, bis alle technischen Probleme behoben sind.  „Wir freuen uns, dass wir hier einem örtlichen Unternehmen auf kurzem Wege helfen konnten“, sagt SWD-Geschäftsführer Michael Bison. Abakus-Chef Dieter Braun zeigt sich mehr als erleichtert: „Ohne diese kurzfristige Lösung wäre ich aufgeschmissen gewesen.“ Auch für die evd war die praktische Hilfestellung selbstverständlich, betont Geschäftsführer Klemens Diekmann, „schließlich ist ein schnelles und verlässliches Internet heute genauso wichtig wie die Strom-, Wasser- oder Wärmeversorgung.“

SWD entwickelt Büroquartier im Gewerbepark TopWest

Immer häufiger klopfen bei der Dormagener Wirtschaftsförderung Interessenten an, die Büroflächen im Stadtgebiet suchen. „Die Nachfragen gehen vom kleinen Startup bis zum Forschungszentrum von 4.000 Quadratmetern Größe", berichtet Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). Die Interessenten kommen aus Dormagen, dem Chempark und den beiden Rheinmetropolen. Gewünscht sei, so Bison, eine repräsentative Adresse im mitarbeiterfreundlichen Umfeld: „Damit können wir aktuell nicht dienen."

Ein Büroquartier im Gewerbepark TopWest könnte die Lösung sein und würde den Anspruch der Stadt unterstreichen, über den Produktionsstandort hinaus zum Hort für kreative Denkwerkstätten zu wachsen. Raum dafür bietet ein 13 ha großes, bislang überwiegend als Friedhofserweiterungsfläche ausgewiesenes Areal, das gut sichtbar in unmittelbarer Nähe zur A57 gelegen und im Eigentum der Stadt Dormagen ist. „Wir wollen diese Fläche mit dem Bebauungsplan ,Beiderseits Alte Heerstraße‘ als attraktives Gewerbegebiet mit Anbindung an die Autobahn entwickeln", erläutert Hans-Gerd Knappe, der bei der SWD das Gewerbeflächenmanagement verantwortet.

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„Karriere Made in Dormagen": SWD rückt Arbeitgeber in den Fokus

Im vergangenen Jahr standen Produkte und innovative Branchenlösungen im Fokus mit dem Anspruch, Interesse und Akzeptanz für die Industrie am Ort zu schaffen. 2019 führt die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) ihre Standortkampagne „Made in Dormagen" mit Blick auf das Thema Arbeitgebermarketing fort. Ziel ist es, Dormagener Unternehmen als attraktive Arbeitgeber sichtbar und bekannt zu machen und sie dadurch bei der Anwerbung von qualifizierten Mitarbeitern zu unterstützen. Der Bedarf ist da, wie SWD-Geschäftsführer Michael Bison erläutert. „Wir wissen aus zahlreichen Gesprächen, dass gerade kleine und mittelständische Betriebe dringend Fachkräfte suchen, als Arbeitgeber viel zu bieten, aber keine Zeit und Kapazität haben, um sich selbst wirksam zu vermarkten." Dazu kommt, dass die Stärken oder Besonderheiten des eigenen Unternehmens zuweilen gar nicht so bewusst sind. Flexible Arbeitszeiten, Betriebssportangebote, die Möglichkeit zum Homeoffice, ein Chef, der Weiterbildung fördert oder gratis Obst in der Firmenküche: „Oft ist es die Summe vieler Dinge, die ein Klima der Wertschätzung schafft, das Mitarbeiter an ihr Unternehmen bindet", so Bison.

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