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Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen

Erster verkaufsoffener Sonntag 2020 mit Schnäppchen-Aktion kam bei den Kunden gut an

Flaneure auf der Kölner Straße mit gefüllten Einkaufstüten, gut besetzte Terrassen rund um den Rathausplatz: Das sind Impressionen des ersten verkaufsoffenen Sonntags in diesem Jahr. In Kombination mit der Aktion „Rabatt satt!“ brachte das Sonntags-Shopping zum Ferienende trotz der großen Hitze Kunden und Käufer in die Innenstadt. „Wenn man bedenkt, dass der Termin sehr kurzfristig angesetzt war und das heiße Wetter nicht gerade zum Rausgehen animierte, sind wir mit der Resonanz zufrieden“, sagt Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). Erfreulich sei besonders die rege Beteiligung der Geschäfte an der Rabatt-Aktion gewesen, „hier haben wirklich alle an einem Strang gezogen“, lobt Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt. Ausgezahlt habe sich dabei die persönliche Ansprache aller Geschäftsleute durch die SWD. Über 30 Einzelhändler und Gastronomen boten am Wochenende ein Schmankerl für ihre Kunden an, vom klassischen Preisnachlass über Sonderangebote bis hin zum kleinen, nützlichen Mitgebsel. Die Stadt Dormagen ermöglichte kostenloses Parken Unter den Hecken und im Parkhaus an der Castellstraße: Ein Umstand, der bei Kunden und Geschäftsleuten gleichermaßen gut ankam. „Unterm Strich hat die Innenstadt sich am Wochenende sehr positiv präsentiert, und es freut uns, dass auch die großen Filialisten mitgezogen haben“, bilanziert Guido Schenk, Vorsitzender der CityOffensive Dormagen (CiDo). Zusammen werden SWD und CiDo in diesem Jahr noch drei weitere verkaufsoffene Sonntage umsetzen. Nächster Termin ist der 27. September am Michaelis-Wochenende. „Auch wenn es wegen Corona dann zum ersten Mal seit über 30 Jahren keinen Michaelismarkt geben kann, werden wir gemeinsam überlegen, was an Begleitprogramm im kleinen Rahmen möglich ist“, so Schenk. 

SWD-Malaktion „Meine Sommerferien in Dormagen“ verschönert das Historische Rathaus

„Am Rathaus wird das aufgehängt, ehrlich? Vielleicht kommen wir damit ins Fernsehen“, grinst Lennard, schleckt genüsslich an seinem Eis und betrachtet das Gemeinschaftskunstwerk noch einmal intensiv aus der Nähe. Einen Bus voll fröhlicher Kinder zeigt das Bild, sie tragen Mund-Nasen-Masken und fahren in den Tannenbusch, wo Wildschwein, Hirsch und Pfau schon auf die Besucher warten. So wie die Jungs und Mädchen der Rheinfelder Regenbogenschule sind viele Dormagener Kinder dem Aufruf der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) gefolgt, ihre Ferienerlebnisse mit bunten Acrylfarben auf Leinwandzu bringen. Vier der insgesamt zehn großformatigen Bilder hängen am Historischen Rathaus, weitere sind in den Schaufenstern einiger Innenstadt-Geschäfte ausgestellt. Es sind die kreativen Ergebnisse der Malaktion „Meine Sommerferien in Dormagen“, an der sich neben Rheinfeld auch die OGS-Ferienkinder von St. Nikolaus-, Theodor-Angerhausen-, Erich-Kästner und Friedrich von Saarwerden-Schule beteiligt haben. Die Malaktion stieß bei den OGS-Verantwortlichen sofort auf großen Zuspruch, zumal die Ausflugsmöglichkeiten durch die Corona-Pandemie in diesem Jahr deutlich eingeschränkt sind.

„Die Idee war, ähnlich wie zur Weihnachtszeit das Rathaus zu ,bebildern‘, eben mit Motiven, die zum Sommer und zu unserem MiniBeach vor dem Rathaus passen“, erklärt SWD-Eventmanagerin Ute Godyla. Mit dem CHEMPARK war schnell ein Unterstützer für die Sommer-Malaktion gefunden, sodass den Schulen Leinwände, Pinsel und Farben kostenlos zur Verfügung gestellt werden konnten.  „Es sind in kurzer Zeit ganz tolle Bilder und pfiffige Collagen entstanden, die zeigen, dass die Kinder sich intensiv mit ihrer Stadt beschäftigthaben unddass man in den Ferien auch hier viel erleben kann“, freut sich Jobst Wierich, Leiter Politik und Bürgerdialog des CHEMPARK. Die Zonser Kinder etwa malten ihren Heimatort nebst Sandburg am Rhein und dokumentierten ihre Ausflüge ins Kino und Schwimmbad, auf einer detailverliebten Stürzelberger Collage ist neben dem Fluss auch das Erdbeerfeld des heimischen Bauern zu sehen, wo die Kinder ernten durften. Die kleinen Künstler der Theodor-Angerhausen-Schule malten das Rathaus mit Blumenkästen und MiniBeach davor, auf dem sich Sonnenbader aus Pfeifenreiniger-Draht aalen in Liegestühlen aus Wäscheklammern. Und auf einem Bild der Erich-Kästner-Schule hat zwischen Skater-Park und Fußballtor sogar das Dormagen-Logo Platz gefunden.

„In den Bildern steckt ganz viel Kreativität und Liebe zum Detail“, lobt Carola Bley von der Rathaus-Apotheke, die in ihrem Schaufenster eines der Kunstwerke ausstellen wird. Als stellvertretende Vorsitzende der City-Offensive (CiDo) überreichte sie am vergangenen Donnerstag Gutscheine im Wert von 60 Euro an die OGS-Betreuer der Erich-Kästner-Schule, die in allen Mitgliedsgeschäften eingelöst werden können: Ein Dankeschön der City-Geschäftsleute für die kreative Arbeit der Kinder, das jede teilnehmende OGS erhält. Allen beteiligten Kindern spendierte Vagner Leonardo vom Eiscafé Bellini zudem ein leckeres Eis.

Stadt Dormagen reicht Förderantrag „Smart Industrial City“ ein: Aktuell 17 Netzwerkpartner sind mit an Bord

Die Initiative zum Förderantrag „Smart Industrial City“ ist aus der kreativen Zusammenarbeit im ChemLab, einem Digitalisierungsprojekt von Stadt Dormagen, Rhein-Kreis Neuss und CHEMPARK-Betreiber CURRENTA, hervorgegangen. Dort arbeiten die Projektpartner bereits seit 2018 erfolgreich an digitalen Lösungen für die chemische Industrie. Dabei sind auch Aufgaben in den Fokus gerückt, die im CHEMPARK und im öffentlichen Raum gleichermaßen bewältigt werden müssen. In den vergangenen Monaten hat sich so aus dem ChemLab als Nachhaltigkeitsperspektive neben dem IndustryHub ein komplexes Kooperationsprojekt mit regionaler Bedeutung entwickelt. Mit dem Förderantrag „Smart Industrial City: Nachbarschaft in Echtzeit“, der von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD) erarbeitet wurde, soll nahtlos an die effiziente Zusammenarbeit angeknüpft werden. Fristgerecht wurde der Antrag – mit Zustimmung des Stadtrates – zum 20. Mai beim Bundesministerium des Innern eingereicht. „Über das ChemLab konnten wir wertvolle Kontakte zu Startups, IT-Mittelständlern und in die chemische Industrie knüpfen. Diese Strukturen nutzen wir jetzt, um in einem offenen Beteiligungsverfahren die Kerninnovation des Digitalen Zwillings zu konzipieren, der künftig als digitaler Puls für Stadt- und Wirtschaftsentwicklung fungieren soll“, resümiert SWD-Projektleiter André Heryschek den aktuellen Sachstand. Beim Digitalen Zwilling handelt es sich um eine datenbasierte Simulationsumgebung, in der z. B. Bau- und Infrastrukturmaßnahmen geplant und ihre Auswirkungen anschaulich dargestellt werden können. Mehr ...

Schickes shoppen, schnell was snacken,  Gastro-Vielfalt genießen: Kampagne wirbt für den Einkaufs- und Erlebnisort Dormagen

Gastronomie und Einzelhandel gehören zu den am schwersten von der Corona-Krise betroffenen Branchen. Die Umsätze sind lange noch nicht auf dem Vor-Corona-Niveau. „Wir kämpfen im Moment mit zweierlei Problemen. Zum einen sind die Menschen angesichts von Kurzarbeit zurückhaltender, was den Konsum betrifft, zum anderen fließt Kaufkraft ab in den Online-Handel, der von den coronabedingten Ladenschließungen enorm profitiert hat“, skizziert Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD), die aktuelle Wirtschaftslage.

Unbestritten ist, was die Dormagener tun können, um ihre Stadt zu stärken und vor dem Ausbluten zu bewahren: Heimat-Shopping heißt die Devise, Kaufkraft vor Ort halten, egal, ob es um Kleidung, Schuhe oder beratungsintensive Dienstleistungen geht. Um den Konsum vor Ort anzukurbeln, hat die SWD deshalb eine Plakatkampagne initiiert, die seit Dienstag (23. Juni) in allen 60 City-Displays im Stadtgebiet zu sehen ist. Insgesamt acht unterschiedliche Motive rücken mit pointierten Claims die Vorzüge der örtlichen Gastronomie und des vielseitigen Einzelhandels ins Bewusstsein. „Wir haben darauf geachtet, möglichst viele Zielgruppen anzusprechen, schließlich hat Dormagen für alle Altersgruppen einiges zu bieten“, erläutert Franziska Gräfe, bei der SWD verantwortlich für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Standortmarketing.

Drei Beispiele: „Leckeres löffeln? Natürlich in Dormagen.“ – Denn hier sind Familien in der Gastronomie gern gesehen. „Entspannt shoppen?“ Natürlich in Dormagen.“ – Denn hier bietet die Fußgängerzone viel Platz und Verweilmöglichkeiten für einen stressfreien Einkauf. „Gut beraten sein? Natürlich in Dormagen.“  - Weil ein vermeintlicher Preisvorteil im Internet gute Beratung nicht ersetzen kann.

Über ein Drittel der Nicht-Lebensmittelhändler in Deutschland sieht wegen der durch die Coronakrise massiv gesunkenen Umsätze seine Existenz bedroht. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Einzelhandelsverbandes HDE unter 400 Handelsunternehmen in ganz Deutschland. Müssen Geschäfte schließen, gehen Arbeitsplätze verloren, Leerstände entstehen, kommunale Steuereinnahmen sinken, das Stadtbild verändert sich. „Wir alle können aber unseren Teil beitragen, um die Wirtschaft vor Ort zu unterstützen, damit es soweit nicht kommt“, appelliert Bison.

Genau dazu fordern die neuen Plakat-Motive auf. Sie werden bis auf weiteres in den City-Displays entlang der Straßen in Dormagen zu sehen sein. Auch leere Ladenlokale sollen, in Absprache mit den Eigentümern, als Werbefläche fürs Heimat-Shopping genutzt werden.

MiniBeach vor dem Rathaus: SWD sorgt mit kleiner Strandoase für Ferienstimmung in der Stadt

Die Temperaturen stimmen schon mal, jetzt braucht es fürs Strand-Gefühl in der Innenstadt noch Sand und Palmen. Beides finden die Dormagener ab Dienstag, 30. Juni, vor dem Historischen Rathaus. Dort baut die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) den „SWD MiniBeach“ auf. Mini, weil die Buddel- und Spielfläche gerade den Kindern in Dormagen ein bisschen Ferienspaß und für Daheimgebliebene auch Urlaubsersatz bieten soll.  Die eigentlich geplante zweite Auflage des „SWD CityBeach“ mit Parties, Sport-Events und Cocktailbar muss aufgrund des coronabedingten Verbotes aller Großveranstaltungen bis in den Herbst hinein ausfallen. „Statt uns zu ärgern und das zu bedauern, haben wir überlegt, was wir trotzdem möglich machen können“, sagt Thomas Anno vom Eventmanagement der SWD. Und das ist eine kleine Oase in der City mit 120 Quadratmeter Sandfläche, die von Straberg Kies angeliefert und den Technischen Betrieben der Stadt glattgezogen werden. Dazu kommen Palmen fürs Beach-Ambiente und Liegestühle. Mitzubringen ist nichts außer guter Laune und Sandspielzeug für die Kinder, denn das kann in diesem Jahr aus hygienischen Gründen nicht bereitgestellt werden. „Wir bedanken uns bei den Gastronomen am Rathausplatz, die uns unterstützen und sich bereit erklärt haben, sich um die Liegestühle und die Sauberkeit der Sandfläche zu kümmern“, weist Thomas Anno darauf hin, dass der SWD MiniBeach ein Projekt mehrere Akteure ist. Bis zum 9. August, dem letzten Sommerferien-Sonntag, bleibt die Strandoase. „Und wir werden mit kleineren Aktionen immer mal wieder für Unterhaltung sorgen“, kündigt Anno an. Live-Musik soll’s geben, vielleicht eine Tanzaufführung und in jedem Fall Überraschungen für die Kinder.

SWD befragt Unternehmen zur Corona-Krise: Leichter Aufwärtstrend ablesbar - Liquiditätshilfen zeigen Wirkung

Die Dormagener Wirtschaftswelt sendet erste vorsichtig positive Signale nach der Corona-Krise. Das zumindest legt eine von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD) im Juni durchgeführte Befragung nahe, an der sich 90 örtliche Unternehmen beteiligt haben. Auf die Frage, ob ihre Existenz durch die Corona-Krise gefährdet sei, antworteten dabei zwar 37 Prozent der Befragten mit Ja. Bei einer ersten Erhebung im April – mitten im staatlichen Lockdown –  waren es noch 51 Prozent gewesen. An der Umfrage beteiligten sich damals 104 Wirtschaftsbetriebe.

Verantwortlich für den Aufwärtstrend dürfte in erster Linie der Umstand sein, dass nach monatelanger Zwangsschließung seit Ende Mai sukzessive fast alle Branchen ihre Geschäftstätigkeit wiederaufnehmen konnten. „Die Ergebnisse der Befragung lassen auch den Schluss zu, dass die Liquiditätshilfen von Bund, Land und Kommune ihre Funktion erfüllt haben, zumindest kurzfristig die Wirtschaftslage zu entspannen“, stellt SWD-Geschäftsführer Michael Bison fest. Gleichwohl sei die Krise noch lange nicht ausgestanden, so Bison. Mehr ...

Lokales Corona-Förderprogramm: Hauptausschuss beschließt Zuschüsse  für stark betroffene Unternehmen

Unternehmen in Dormagen, die durch die Corona-Krise in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, können auf Miet- und Zinszuschüsse durch die Stadt Dormagen hoffen. In seiner ersten Sitzung nach dem Shutdown verabschiedete der Hauptausschuss ein entsprechendes Zuschussprogramm. „Wir sehen an vielen Stellen, dass die Hilfen von Bund und Land für einzelne Unternehmen nicht ausreichen oder aus bestimmten Gründen nicht greifen. Deshalb ist es richtig, dass wir als Kommune mit einem eigenen Förderprogramm dort unterstützen, wo Betriebe existenziell bedroht sind“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Berechtigte Unternehmen müssen klare Kriterien erfüllen. Anträge können von gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen sowie Selbstständigen gestellt werden, die dauerhaft (vor dem 1. März 2020) am Markt vertreten sind, in Dormagen gewerbesteuerpflichtig sind, vor der Corona-Krise wirtschaftlich gesund waren und durch die Pandemie massiv in ihrer Geschäftstätigkeit beeinträchtigt wurden. Je nach Größe des Betriebes können so bis zu 6.250 Euro gewährt werden: entweder als Zinszuschuss zu Überbrückungskrediten oder Mietzuschuss zu den laufenden Geschäfts- oder Immobilienausgaben.

Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD), freut sich über den durch die SWD gemeinsam mit dem Fachbereich Finanzen vorbereiteten politischen Beschluss: „Das kommunale Zuschussprogramm ist eine echte Hilfe für unsere Unternehmen, denn es hilft, die dringend benötigte Überbrückungsliquidität zu sichern“, so Bison.

Ab Montag, 25. Mai, 9 Uhr, können Unternehmer und Selbstständige den städtischen Zuschuss ausschließlich per Email an zuschuss-corona[@]stadt-dormagen.de beantragen. Die Antragsformulare stehen ab diesem Zeitpunkt hier zum Download bereit.

Maskenpflicht: SWD listet lokale Verkaufsstellen auf

Mund-Nase-Bedeckungen sind spätestens seit  Beginn dieser Woche nicht nur in aller Munde, sondern auch in jedem Haushalt in Gebrauch: Jeder, der Bus und Bahn nutzt, sich im stationären Handel, auf dem Wochenmarkt, beim Arzt aufhält oder Speisen in der Gastronomie abholt, ist laut Corona-Schutzverordnung zunächst bis zum 3. Mai verpflichtet, eine Mund-Nase-Maske zu tragen. Dabei reicht in aller Regel eine sogenannte Alltagsmaske aus, die sich mit etwas Nähgeschick gut selbst schneidern lässt. Wer sich nicht selbst an die Nähmaschine setzen kann, findet in Dormagen mehrere Verkaufsstellen für waschbare Stoffmasken, die in Form, Machart und Design ganz unterschiedlich sind. Auch zertifizierte Masken sind mittlerweile wieder unter anderem in Apotheken erhältlich, sollten allerdings in der Hauptsache dem medizinischen und Pflegebereich vorbehalten bleiben.

Hier bietet die SWD eine Übersicht über Bezugsquellen für Mund-Nase-Masken, die stetig ergänzt wird.

#dormagenliefert: Flyer mit 70 Liefer- und Abholdiensten liegt jetzt in allen Stadtteilen aus

Zahlreiche Einzelhändler in Dormagen machen von der Lockerung der Corona-Regelungen Gebrauch und haben seit dem 20. April ihre Geschäfte unter strengen Hygiene-Auflagen wieder geöffnet. Andere, die die vom Bund vorgegebene Maximalgröße von 800 Quadratmetern Verkaufsfläche überschreiten, vor allem aber auch alle gastronomischen Betriebe in der Stadt sind weiterhin bis mindestens zum 3. Mai geschlossen. Wer vor Ort kaufen und die lokalen Gastronomen unterstützen will, kann das trotzdem tun: Viele Fachgeschäfte und Restaurants bringen ihre Produkte und Speisen nach wie vor bis an die Haustür oder bieten mindestens einen Abholservice an. Einen guten Überblick über das, was Dormagen liefert, stellt die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) seit Beginn der Corona-Krise online bereit.

Weil aber nicht jeder Bürger zu jeder Zeit auf das Internet zugreifen kann, gibt es jetzt auch eine gedruckte Übersicht. 5.000 beidseitig bedruckte DIN A5-Flyer wurden bereits und werden im Laufe der Woche noch in Apotheken, Bäckereien, einigen Hofläden und Supermärkten im Stadtgebiet ausgelegt. Unterstützt wird die Aktion von der Firma Satz & Druck Jüsten, die Layout und Druck des Flyers gesponsert hat. „Jeder Euro, der in der Stadt bleibt und nicht in den Online-Handel fließt, hilft dabei, Arbeitsplätze und ein gutes Lebensumfeld in Dormagen zu erhalten“, betont SWD-Geschäftsführer Michael Bison. Sein Dank geht an Satz & Druck Jüsten für „die Idee und kurzfristige Umsetzung der tollen Aktion, von der viele Dormagener Betriebe profitieren“.

Flyer zum Download

Blumen für die Bienen: Lokale Allianz, Bayer und die SWD verschenken Blumensamen auf dem Wochenmarkt

„Darf’s ein Tütchen dazu sein?“ So könnte sich  am Freitag ein Verkaufsgespräch auf dem Wochenmarkt angehört haben. Viele Marktbeschicker legten ihren Kunden neben Obst, Gemüse oder Schnittblumen nämlich auch eine Tüte mit Blumensamen ins Körbchen, aus dem sich eine bis zu zehn Quadratmeter große Bienenweide züchten lässt. Egal ob im Beet, Kasten oder Kübel: Die über 35 enthaltenen Sorten sind nicht nur ein 1a-Bienenfutter, sondern machen mit ihrer Farbenpracht auch den Menschen Freude.

Hinter der Aktion stehen die Lokale Allianz und Bayer im Chempark Dormagen. Das Unternehmen und die von Wirtschaft und Bürgern getragene Allianz engagieren sich dieses Jahr gemeinsam für das Motto „Dormagen – natürlich nachhaltig!“ Ein Baustein im großen Aktionsprogramm ist es, Bienenweiden in der Stadt  zu schaffen, wo die schwarz-gelb gestreiften Nützlinge Nahrung finden. Dazu war für den SWD-Ostermarkt Ende März eine Verteilaktion von Blumensamen für Wildwiesen geplant. Die Corona-Krise durchkreuzte jedoch diesen Plan und so wurde umgedacht.

 „Der Ostermarkt musste aufgrund des landesweiten Veranstaltungsverbots ausfallen, unsere Samentütchen aber sollen trotzdem ihren Zweck erfüllen, zumal jetzt die ideale Zeit für die Aussaat beginnt“, sagt Bayer-Standortleiter Dr. Norbert Lui. Gemeinsam mit der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) als Marktveranstalter entstand also die Idee, den Wochenmarkt als Ausgabestation zu nutzen. Und zwar so, dass der nötige Abstand zwischen den Besuchern gewahrt bleibt und kein Gedränge an einer zentralen Ausgabestelle entsteht. Deshalb wurden die Tütchen an verschiedenen Marktständen verteilt und mit dem Einkauf an die Kunden überreicht. Die Aktion kam bei beiden Seiten sehr   gut an, hat Marktleiterin Jasmin Voss (SWD) beobachtet: „200 Tütchen waren schnell weg, und am kommenden Dienstag legen wir noch einmal nach.“  

#dormagenliefert: SWD schafft Überblick über Hol- und Bringdienste örtlicher Firmen

Bastelbedarf und Bücher, Haarpflegeprodukte, Gartenmöbel, Sportschuhe oder neue Modetrendsfür den Frühling – auf all das müssen die Dormagener auch jetzt nicht verzichten. Viele örtliche Fachgeschäfte haben in der Corona-Krise kurzfristig reagiert und versorgen ihre Kunden trotz Ladenschließung per Abhol- und Lieferdienst mit den gewünschten Waren – kostenlos oder gegen eine kleine Lieferpauschale, meist innerhalb des ganzen Stadtgebiets. Bestellt werden kann meist telefonisch, über die Internetseiten des Geschäfts, via Facebook oder sogar per WhatsApp.

„Wir wissen aus Gesprächen und aus den sozialen Medien, dass die Dormagener ihre Geschäfte vor Ort unterstützen wollen, aber manche Möglichkeiten gar nicht kennen, weil sie ganz kurzfristig oder spontan entstanden sind“, erläutert Franziska Gräfe, bei der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit. Deshalb bündelt die SWD alle ihr bekannten Angebote ab sofort hier. Aktuell sind gut 50 Unternehmen aus den Bereichen Gastronomie, Handwerk und Einzelhandel gelistet, die Palette reicht vom klassischen Lieferdienst für Speisen bis zum Hol- und Bringservice einzelner Autowerkstätten. „Wir sehen viele gute Beispiele und empfehlen allen Geschäftsleuten dringend, auch bei allen aktuellen Sorgen Ideen zu entwickeln, wie sie trotz Ladenschließung noch Umsatz generieren und mit ihren Kunden in Kontakt bleiben können“, appelliert Stadtmarketingleiter Thomas Schmitt (SWD) an die Unternehmer vor Ort. Umgekehrt geht der Aufruf auch an die Dormagener, wo immer möglich die Geschäfte in der Stadt zu unterstützen und Online-Käufe bei den einschlägigen Internetriesen zu vermeiden. „Unser aller Ziel muss es doch sein, Kaufkraft in Dormagen zu halten und aufzusparen, damit auch nach der Corona-Krise noch eine Angebotsvielfalt besteht und vor allem Arbeitsplätze erhalten bleiben“, betont Schmitt.

Wer ein Angebot für seine Kunden hat, kann dieses der SWD per Email an wirtschaft[@]stadt-dormagen.de gerne melden und es auf der Plattform listen lassen.

Sofortmaßnahmen für die Wirtschaft:  Stadt erlässt Gastronomen die Terrassengebühr und setzt auf Antrag Gewerbesteuerzahlungen aus

Die Stadt Dormagen und das Land Nordrhein-Westfalen reagieren mit ersten Maßnahmen auf die existenzielle Bedrohung kleiner und mittelständischer Unternehmen durch die Corona-Krise. Steuerstundungen und der Verzicht auf Gebühren sollen den Unternehmen kurzfristig „Luft zum Atmen“ verschaffen. Als Sofortmaßnahme erlässt die Stadt Dormagen Gastronomiebetrieben die Sondernutzungsgebühr für den Außenbereich. „Gerade Restaurants und Cafés sind vom Geschäftsausfall stark betroffen und haben kaum Möglichkeit, die über Wochen entgangenen Einnahmen wieder reinzuholen, wenn irgendwann der normale Betrieb wieder beginnt“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Mit dem Erlass der Terrassengebühr wollen wir die Gastronomie wenigstens ein Stück weit entlasten.“ Bereits geleistete Zahlungen werden erstattet, doch bittet die Stadt, von Nachfragen zunächst abzusehen. Die Dienststellen sind aktuell mit den Umsetzungen der Corona-Maßnahmen ausgelastet.  „Wir werden unsererseits Kontakt mit den Gastronomen aufnehmen, sobald Kapazitäten dafür frei sind“, betont Thomas Rütten vom Ordnungsamt.

Alle Unternehmen in Dormagen, die insolvenzgefährdet sind, können ihre Gewerbesteuervorauszahlungen herabsetzen lassen oder die Zahlungen ganz - zunächst für vier Monate zinslos - aussetzen. Diese Regelung gilt zunächst bis Ende des Jahres, im Einzelfall sind individuelle Lösungen möglich. „Die Verwaltung wird entsprechende Anträge auf Stundung oder Herabsetzung der Zahlungen ab sofort bevorzugt bearbeiten und bewilligen“, kündigt Lierenfeld an. Anträge richten Unternehmen bitte direkt an das Steueramt der Stadt unter steueramt[@]stadt-dormagen.de. Das Antragsformular kann hier heruntergeladen werden.

Corona-Krise: SWD berät örtliche Unternehmen bei Fragen zu Krediten und Förderprogrammen

Das Corona-Virus trifft auch die heimische Wirtschaft hart. Einzelhandel, Gastgewerbe und Tourismusindustrie verzeichnen schon seit Wochen Umsatzrückgänge. Die aktuell vom Land NRW angeordneten Schließungen und Beschränkungen stellen diese und weitere Branchen nun vor existenzielle Bedrohungen. Bund und Land haben bereits Förder- und Kreditprogramme für betroffene Unternehmen angekündigt. In Dormagen übernimmt die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD) die Funktion des Förderlotsen und steht Unternehmern in der Corona-Krise als erster Ansprechpartner in Sachen wirtschaftliche Hilfen zur Verfügung. „Uns erreichen bereits die ersten Anfragen, die je nach Branche völlig individuell sind, und wir bemühen uns, möglichst schnell Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen“, verweist SWD-Geschäftsführer Michael Bison auf den engen Austausch mit den Gewerbetreibenden vor Ort. Wohin wende ich mich bei Lohnfortzahlung im Quarantänefall oder bei Schließung meines Betriebes? Wie kann ich Liquiditätshilfen in Anspruch nehmen? Diese Fragen sind angesichts der aktuellen Ausnahmesituation drängend. Mehr ...

Wegweiser durch das Jahr 2020: Städtischer Veranstaltungskalender jetzt kostenlos erhältlich

Vom Neujahrsempfang im Januar bis zur Mühlenführung mit dem Zonser Nachtwächter am letzten Tag des Jahres – in Dormagen ist immer etwas los. „Unsere Stadt erfreut sich einer lebendigen und innovativen Veranstaltungsszene, die trotz der Nähe zu den umliegenden Großstädten wächst und blüht“, betont Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt. Ob Theater-Reihe, Stadtfeste, Open-Air Kino, Schützenfest, Karnevalstrubel, Kunstausstellung, Rock-Konzert, Musical oder Biermeile: Die wichtigsten Termine im Überblick listet der städtische Veranstaltungskalender auf, der pünktlich zum Jahreswechsel erschienen ist.  Auch die Daten der City-Flohmärkte und Kindersachenmärkte im Tannenbusch sind in der handlichen Broschüre vermerkt. Herausgeber des Kalenders ist die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). „Unser Veranstaltungskalender ist nicht nur Wegweiser, sondern weckt sicher auch Interesse für das ein oder andere Event“, so Schmitt zuversichtlich. Erhältlich ist der Veranstaltungskalender 2020 unter anderem im Bürgerbüro der Stadt Dormagen, in der Tourist-Info in Zons, der VHS, der Stadtbibliothek, dem Stadtbus-Kundencenter am Bahnhof und im Kulturbüro. Die Datei ist auch als Download erhältlich, einen tagesaktuellen Veranstaltungskalender finden Interessierte auf der städtischen Homepage unter www.dormagen.de.

Zonser Grundschüler schmücken Weihnachtsbaum vor dem Rheintor

Die Zonser Erstklässler haben bunte Geschenkpäckchen verschnürt, dutzende Christbaumkugeln ausgeschnitten, bemalt und laminiert, Sterne aus Zweigen gebunden und kleine Holzscheiben in Gold besprüht. Der wunderschöne, handgemachte Baumschmuck putzt nun den großen Tannenbaum vor dem Rheintor und verleiht dem Platz weihnachtlichen Glanz. Der Baum ist ein echtes Gemeinschaftswerk: Bestellt von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD), aufgestellt von den Technischen Betrieben (TBD), mit Lichterketten umkränzt dank Unterstützung vom Hotel „Schloss Friedestrom“ und nun von den I-Dötzchen auch geschmückt. „Wir freuen uns über die tolle Kooperation mit der Zonser Grundschule. Durch den Schmuck kommt der Weihnachtsbaum erst richtig zur Geltung“, sagt Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt (SWD). Auch das Baumschmücken übernahmen die Kinder, unterstützt von ihren Klassenlehrerinnen Barbara Ahlers und Martha Bendig, selbst. Als kleines Dankeschön gab es für jeden fleißigen Helfer einen leckeren Weckmann.

Strom-Tankstelle in Zons eröffnet

Neuer Service für die Zonser und ihre Besucher: An einer Strom-Ladesäule auf dem Rheintorparkplatz können Besitzer eines E-Autos jetzt "tanken". Möglich macht das die evd energieversorgung dormagen gmbh. Der örtliche Strom- und Gasversorger hat mit Zons jetzt bereits seinen vierten Ladesäulen-Standort in Dormagen in Betrieb genommen. Für das touristisch bedeutsame Städtchen ein wichtiges Serviceangebot, unterstreicht Thomas Schmitt, Tourismus-Leiter bei der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). „Wir sind zwar in Zons geschichtlich im Mittelalter verortet, in Sachen Infrastruktur aber jetzt dank der evd für E-Auto-Besitzer zeitgemäß aufgestellt“, so Schmitt. Ziel der Stadt Dormagen und ihrer Tochtergesellschaften ist es, E-Mobilität zu fördern. Das „Tanken“ an den öffentlichen Ladesäulen der evd ist daher kostenfrei. „Auch auf dem an sich kostenpflichtigen Rheintorparkplatz müssen Elektroautos während des Ladevorgangs keine Parkgebühr entrichten“, betont Schmitt. Rechts und links der Ladesäule sind zwei zugehörige und kostenfreie Stellplätze gut sichtbar gekennzeichnet.

IHK stellt Standortanalyse Dormagen vor: Unternehmer vergeben die Durchschnittsnote 2,48

Eine Stadt, die in punkto Arbeitslosigkeit weit unter NRW-Landesquote liegt, dank hochwertiger Industriearbeitsplätze über deutlich mehr Kaufkraft verfügt als vergleichbare Kommunen, andererseits beim Thema Fachkräftesicherung aufholen und einen deutlichen Abfluss von Kaufkraft in umliegende Kommunen verkraften muss: Das ist der Wirtschaftsstandort Dormagen, wie er sich in der am 19. November 2019 von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein vorgelegten Standortanalyse Dormagen darstellt.

Dormagen ist ein Industriestandort. Das verdeutlichen die Daten aus der amtlichen Statistik. 28 Prozent der Beschäftigten arbeiten im verarbeitenden Gewerbe. In NRW (20 Prozent) und im Rhein-Kreis Neuss (19 Prozent) liegt der entsprechende Wert deutlich darunter. Jeder vierte abhängig Beschäftigte in Dormagen geht einer Tätigkeit in einem Chemieunternehmen nach – ein Wert 16 mal so hoch wie im NRW-Landesvergleich. Auch die distributiven Dienste (Handel, Verkehr und Gastgewerbe) sind in Dormagen mit 26 Prozent im Vergleich zum Land (23 Prozent) überdurchschnittlich stark vertreten. „Die Dienstleistungsbranchen, die nicht den distributiven Diensten zuzurechnen sind, liegen mit einem Beschäftigtenanteil von 33 Prozent in Dormagen dagegen deutlich unter dem NRW-Schnitt von 50 Prozent“, erklärte Gregor Werkle, Leiter des IHK-Bereichs Wirtschaftspolitik. Herzstück der IHK-Standortanalyse ist eine breit angelegte Befragung unter knapp 120 örtlichen Unternehmen, die 56 Faktoren bewerteten. „Die Dormagener Unternehmen geben dem Standort auf einer Schulnotenskala die Durchschnittsnote 2,48“, resümierte IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. Damit erhält die Stadt eine ähnliche Bewertung wie die in den vergangenen Jahren analysierten Standorte im Durchschnitt (2,49) und rangiert auf nahezu dem gleichen Niveau wie bei der letzten Befragung in Dormagen im Jahr 2012. Mehr...

SWD-Unternehmerfrühstück beim  „Folien Team“ in Hackenbroich:  Hier werden Luxus-Karossen zum Unikat veredelt

Wer beim „Folien Team“ an Schreibtischtäter denkt, die im Akkord Präsentationen zusammenbauen, liegt falsch: Im gleichnamigen Betrieb an der Ottostraße 18 in Hackenbroich legen Geschäftsführer Helmut Kitzmann und seine vier  Mitarbeiter ganz praktisch Hand an. Dort werden Autos foliert. Auch Privatfahrzeuge der Luxusklasse, die durch die Beklebung mit individuell angefertigten Folien zum absoluten Unikat werden. „McLaren, Aston Martin, Ferrari, also Fahrzeuge bis zum Wert von einer Million Euro“, nennt Geschäftsführer Helmut Kitzmann einige Fabrikate, die schon vom Folien Team zusätzlich veredelt wurden. Polizei und CHEMPARK-Feuerwehr gehören ebenfalls zum Kundenstamm. Meist sind es aber doch ganz klassisch Firmenfahrzeuge, die in der Hackenbroicher Werkstatt als Werbeträger für Unternehmen gestaltet werden. „Ich begrüße heute also nicht nur meine Nachbarn hier im Gewerbegebiet Hackenbroich, sondern gleichzeitig auch meine Kunden“, verwies Kitzmann beim jüngsten SWD-Unternehmerfrühstück in seinen Geschäftsräumen darauf, dass zu vielen örtlichen Unternehmen langjährige gute Geschäftsbeziehungen bestehen. Fast 50 Geschäftsleute waren der Einladung zum Unternehmerfrühstück in Hackenbroich gefolgt. Das Netzwerktreffen wird von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) organisiert, bei einem örtlichen Betrieb ausgerichtet und macht in jedem der vier Gewerbegebiete in Dormagen – TopWest, Hackenbroich, Stürzelberg/St. Peter und Roseller Straße   - einmal jährlich Station. Mehr...

Erfolgreicher Auftakt für den Masterplan Innenstadt

Rund 150 Mitstreiter und hunderte Ideen und Anregungen, das ist die Bilanz der Ideenwerkstatt zum Masterplan Innenstadt. Unter dem Motto "Die Innenstadt bewegt (sich)" wurden am Montagabend in der Rathausgalerie Vorschläge und Denkansätze für die zukünftige Gestaltung der Dormagener City erarbeitet. Dabei ging es um so unterschiedliche Themenbereiche wie Wohnen, Mobilität, Einzelhandel und Städtebau.  Stadt Dormagen, die City-Offensive als Interessenvertretung der Kaufmannschaft und die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) hatten zu dem interaktiven Format eingeladen. Bürgermeister Erik Lierenfeld freute sich über die große Teilnehmerzahl: "Sie zeigt uns, dass die Menschen, die in der Innenstadt leben und arbeiten, Veränderung wollen." Auf die Bedeutung der Innenstadt als "prägendes und verbindendes Element, Freizeit-, Erholungs- und Erlebnisort" verwies SWD-Geschäftsführer Michael Bison. CiDo-Chef Guido Schenk brachte als Vertreter der Innenstadt-Geschäftsleute gleich drei konkrete Forderungen in die Diskussion ein: "Die Innenstadt muss eine kürzere Fussgängerzone bekommen, muss bewohnbarer, digitaler und barrierefrei werden." Drei von zahlreichen Ideen, die der Fachbereich Städtebau um seinen Leiter Robert Ullrich nun ordnen und in konkrete Maßnahmen übersetzen wird. "Jeder Gedanke ist es wert, aufgeschrieben und geprüft zu werden", so Ullrich.

Ideenwerkstatt zum Masterplan Innenstadt

SWD und IHK machen fit zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement

Obst gratis für alle in der Gemeinschaftsküche, ein jährlicher Gesundheitstag oder das Fitness-Abo zum Vorzugspreis – jeder einzelne Baustein mag Mitarbeitern als Ansporn für einen gesunden Lebensstil dienen und vom Arbeitgeber gut gedacht und gemeint sein. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) aber bedeutet weit mehr, es ist laut offizieller Definition der Expertenkommission Gesundheitspolitik das „systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen und um die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten“. Wie lässt sich diese Definition im Firmenalltag übersetzen? Darüber informierten sich jetzt Vertreter von rund zehn Dormagener Unternehmen aus u.a. der Logistik-, Entsorgungs- und Energieversorgungsbranche bei einem gemeinsam von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) und der IHK Niederrhein initiierten Workshop. Unter Anleitung von Gesundheitsmanager Axel Wertz, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Gesundheits-GmbH und Mitglied im IHK-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft, ging es zunächst um Grundlagen. Im Anschluss befassten sich die Teilnehmer in Kleingruppen mit konkreten Fragestellungen aus ihren Unternehmen und entwickelten einen Gesundheitsförderprozess mit geeigneten Zielen und Maßnahmen. Mehr...

JobKomm - Das Online-Portal für Ausbildungsplätze vor Ort

In frischen Farben, neu strukturiert und mit über 70 aktuellen Ausbildungs- und Praktikumsangeboten vor Ort präsentiert sich die gemeinsam von SWD und Jugendberufshilfe umgesetzte Online-Börse  www.jobkomm-dormagen.de. Das schon einige Jahre bestehende Angebot wurde gründlich überarbeitet und um wertvolle Informationen und Links für angehende Azubis ergänzt. Dormagener Betriebe können ihre Ausbildungs- und Praktikumsplätze kostenfrei auf der Plattform einstellen und so ganz gezielt vor der Haustür um Nachwuchskräfte werben. Rund 20 Partner sind bereits dabei. „Wir haben die Seite komplett überarbeitet und bieten allen Interessierten nun eine aktuell gehaltene und mobil nutzbare Möglichkeit, sich näher mit der eigenen beruflichen Lebenswelt auseinander zu setzen,“ berichtet Cosima Nauroth von der Jugendberufshilfe der Stadt Dormagen, die die Seite inhaltlich gemeinsam mit André Heryschek von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) modernisiert hat. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute oft so naheliegt? Dormagen bietet als Wirtschaftsstandort attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen, hierzu gehören auch vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten unserer heimischen Betriebe, die jungen Menschen eine Perspektive bieten. Und eine Karriere „Made in Dormagen“ vor der Haustüre bedeutet auch mehr Freizeit und Zufriedenheit, weil lästige Pendlerzeiten weg fallen“, ergänzt Wirtschaftsförderer André Heryschek. Betriebe können sich registrieren und Praktikums- und Ausbildungsstellen veröffentlichen. Der Service ist kostenlos. Fragen beantworten André Heryschek (andre.heryschek[@]swd-dormagen.de 02133 / 257 657) und Cosima Nauroth (cosima.nauroth[@]stadt-dormagen.de 02133 / 257 589). 

„Heimat shoppen nachhaltig“: SWD, CiDo und Gastronomie setzen Zeichen zur Müllvermeidung

Eine Idee, viele Fürsprecher: Am Freitag, 13. September, startet die bundesweite Aktion „Heimat shoppen“, ein Aufruf der Industrie- und Handelskammern (IHK) zum bewussten Einkaufserlebnis in der eigenen Stadt. „Wer seinen Bedarf vor Ort deckt, unterstützt den lokalen Einzelhandel, schafft damit Auswahl und nicht zuletzt Arbeitsplätze vor Ort und trägt so zu einem lebenswerten Umfeld bei“, bringt Guido Schenk, Vorsitzender der CityOffensive Dormagen (CiDo) die Bedeutung von „Heimat shoppen“ auf den Punkt.

Gemeinsam mit starken Partnern setzen CiDo und die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) bei der diesjährigen, fünften „Heimat shoppen“-Auflage den Akzent auf Nachhaltigkeit. Denn, wie Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt erläutert: „Einkaufen vor Ort bedeutet auch weniger Energieverbrauch und weniger Schadstoffausstoß.“ Und in Dormagen ab sofort auch weniger Verpackungsmüll – zum Beispiel auf dem Wochenmarkt, wo die gute alte dreieckige Papiertüte aus Omas Zeiten ein Comeback feiert. „In Absprache mit unseren Marktbeschickern wollen wir weitgehend auf Plastiktüten verzichten und sprechen die Kunden aktiv darauf an, im Sinne des Umweltschutzes eigene Körbe, Dosen oder Beutel mitzubringen“, sagt SWD-Marktleiterin Jasmin Voss. Die CiDo verteilt im Rahmen der Aktion Papier-Tüten im „Heimat shoppen“-Design an ihre Mitglieder sowie Papierbögen, in die verkaufte Waren eingeschlagen werden können. Vorreiter in Sachen Gastronomie sind die Eiscafés „Adami’s“ und „Bellini“ in der Innenstadt, wo zukünftig im Einweg-bereich Schälchen, Becher oder Löffel aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais oder Bambus verwendet werden, die biologisch abbaubar sind.

Projekt „Mehrwegbecher“ umgesetzt: Rathaus-Gastronomen sind Vorreiter

Mit unübersehbar „eigenen“ Mehrwegbechern setzen Stadtverwaltung und Gastronomie jetzt ein Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in Dormagen. Die charakteristische Stadtsilhouette mit CHEMPARK, Zons, Knechtsteden und dem Historischen Rathaus weist die für Kalt- und Heißgetränke geeigneten Gefäße aus robustem Kunststoff als „Dormagen-Becher“ aus, und nur vor Ort kann man die praktischen Tumbler auch bekommen: Die vier Gastronomie-Betriebe rund um das Historische Rathaus - Caféserie Lemke, Eiscafé Bellini, Pizzeria Paparazzi und der Ratskeller – sowie das Eiscafé Adami’s in der Rathaus-Galerie sind Vorreiter und geben die Becher zum Selbstkostenpreis ab. Die erste Füllung ist als kleines Schmankerl sogar gratis für die Kunden. Die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft  (SWD) und das Umweltteam der Stadt (SWD) haben das Projekt Mehrweg-Becher für Dormagen gemeinsam auf- und umgesetzt. Beide appellieren an die Bürger, „auf Einwegbecher zu verzichten und stattdessen eigene Tassen oder Mehrwegbecher in den Coffee Shop mitzubringen“, so Anke Tobies-Gerstenberg vom Umweltteam. Einer im Mai 2019 veröffentlichten Studie des Umweltbundesamtes zufolge benutzen die Deutschen im Jahr 2,8 Milliarden Einwegbecher - und 1,3 Milliarden Kunststoffdeckel. „Im Kleinen können wir mit unseren Dormagen-Bechern vielleicht einen Beitrag zur Müllvermeidung leisten und einen Denkanstoß für ein bewussteres Verhalten geben“, meint Lidia Wygasch-Bierling (SWD).

Ehrenamtler und Sponsoren lassen Zonser Altstadt aufblühen

Bunt bepflanzt präsentieren sich seit kurzem die Baumscheiben am Eingang zur Zonser Altstadt. Funkien, Weiderich, Lavendel wachsen dort und sorgen für fröhliche Farbtupfer im historischen Umfeld. Zu danken ist diese optische Aufwertung der Initiative von Karl-Heinz Stumps und dem Engagement örtlicher Unterstützer. Stumps, selbst Stadtführer und bei verschiedenen Zonser Vereinen aktiv, traf mit seiner Idee für ein freundliches und gepflegtes Ortsbild auf offene Ohren bei der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD), die das Thema Tourismus in Zons betreut, ebenso bei örtlichen Gastronomen, den beiden Zonser Heimatvereinen und Altstadtbewohnern. Schnell kamen 650 Euro für die Bepflanzung von insgesamt vier Baumscheiben zusammen, die Gartenbauer Jan Peters aus Stürzelberg fachmännisch übernahm. „Wir haben Pflanzen ausgewählt, die auch im nächsten Jahr wieder blühen werden“, erzählt Karl-Heinz Stumps. Jeden zweiten Tag radelt er zum Schweinebrunnen und gießt die Blumenbeete. Unterstützung erhält Stumps von Altstadt-Anwohnerin Karin Uhr, die sich vornehmlich um die Blütenpracht rund um den Baum am Kreismuseum kümmert und hofft, „dass alle Blumen auch den Besucherandrang und die Feiern während des Schützenfestes gut überstehen“. Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt freut sich über das bürgerschaftliche Engagement in Zons: „Ein schöneres Ortsbild ist doch für beide Seiten, Besucher und Einheimische, ein Gewinn.“

Dormagener Weihnachtsmarkt ab 2020 mit neuem Ausrichter und neuem Konzept

Ab 2020 richtet die Werbepraxis von der Gathen GmbH den Dormagener Weihnachtsmarkt aus. Bei dem öffentlichen Wettbewerb um die Vergabe der Konzession für die Veranstaltung in der Dormagener Innenstadt hat sich das Dürener Unternehmen durchgesetzt. „Das Konzept, das Wilhelm von der Gathen in der interdisziplinären Jury vorgestellt hat, war schlüssig und überzeugend“, sagt Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt. „Es war für uns genau die richtige Mischung aus innovativen Ideen und dem notwendigen Lokalbezug“, so Schmitt weiter. Kernpunkt des neuen Konzepts ist eine Einbindung des gesamten Einzelhandels auf der Kölner Straße und der Dormagener Vereine. „Wir werden jetzt schnell in die weiteren Gespräche mit von der Gathen einsteigen“, erklärt Schmitt.

Um die Zukunft des Weihnachtsmarktes 2020 bis 2024 konkret und im Detail planen zu können, wird es einen Arbeitskreis geben, an dem sich auch die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen mbH (SWD) sowie weitere Akteure beteiligen. In der interdisziplinären Fachjury, die über die freihändige Vergabe entschied, saßen neben Bürgermeister Erik Lierenfeld, SWD-Geschäftsführer Michael Bison und Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt auch Babett Arnold, Center-Managerin der Rathaus-Galerie, die stellvertretende Vorsitzende der City-Offensive Dormagen, Carola Bley, Daniel Palmowski vom Ring-Center sowie Thomas Rütten vom Ordnungsamt und Stadt-Pressesprecher Max Laufer. „Ich freue mich, dass wir einen Partner gefunden haben, mit dem wir die Zukunft des Dormagener Weihnachtsmarkts gemeinsam gestalten können“, sagte Bürgermeister Lierenfeld. „Und ich hoffe, dass diese Veranstaltung von einem möglichst breiten Bündnis aus Dormagener Händlern und der engagierten Bürgerschaft getragen wird.“

Zum „Social Day“: SWD-Mitarbeiter bringen Kräutergarten auf Vordermann

Alle Bänke sind frisch lackiert, 50 Säcke Rindenmulch in den Beeten verteilt und die Büsche beschnitten: Pünktlich zum Beginn der Tourismus-Saison im Mai haben die Mitarbeiter der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) den Kräutergarten in der Zonser Altstadt auf Vordermann gebracht. Der ausgiebige Frühjahrsputz fand im Rahmen des „Social Day“ statt: Dabei können Mitarbeiter des Stadtkonzerns einen Arbeitstag nutzen, um sich im Dienste der Allgemeinheit einzusetzen. „Der Kräutergarten passte für uns perfekt, denn uns liegt dieses Kleinod in der Zonser Altstadt besonders am Herzen. Beim ,Social Day‘ konnten wir zumindest einen guten Anfang machen, damit der Garten sich von seiner schönsten Seite zeigen kann“, erklärt SWD-Geschäftsführer Michael Bison.

Schnelle Hilfe: SWD und evd bringen Abakus Computersysteme wieder „online“

Ganz plötzlich von der weltweiten Datenautobahn abgeschnitten zu sein, ist mit das Schlimmste, das einem Unternehmer passieren kann. Umso mehr, wenn das Geschäftsmodell im IT-Support für Arztpraxen besteht.  So geschehen im Fall von Abakus Computersysteme zu Beginn dieser Woche. Technische Probleme auf der Anschlussleitung führten dazu, dass am Montag in punkto Internet dort gar nichts mehr ging. Dieter Braun ist Geschäftsführer des Systemhauses mit Sitz an der Rostocker Straße. „Nach mehreren Telefonaten mit dem Provider war klar, dass es zehn Tage dauern wird, bevor die Leitung wieder funktioniert, und wir unsere Kunden in dieser Zeit nicht adäquat bedienen können “, berichtet er. Fünfstellige Umsatzeinbußen vor Augen, wandte sich Braun hilfesuchend an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD), die ihrerseits sofort den örtlichen Energieversorger evd ins Boot holte, der gemeinsam mit NetCologne den Ausbau des Glasfaser-Netzes in Dormagen vorantreibt. Dank des unbürokratischen Agierens beider städtischer Gesellschaften und durch Nachbarschaftshilfe sind Dieter Braun und sein Team seit heute (Mittwoch) wieder online. Die evd legte am Vormittag eine temporäre Glasfaserleitung vom direkt neben Abakus gelegenen Unternehmen NewStyle Werbetechnik hinüber ins Systemhaus, die so lange bestehen bleibt, bis alle technischen Probleme behoben sind.  „Wir freuen uns, dass wir hier einem örtlichen Unternehmen auf kurzem Wege helfen konnten“, sagt SWD-Geschäftsführer Michael Bison. Abakus-Chef Dieter Braun zeigt sich mehr als erleichtert: „Ohne diese kurzfristige Lösung wäre ich aufgeschmissen gewesen.“ Auch für die evd war die praktische Hilfestellung selbstverständlich, betont Geschäftsführer Klemens Diekmann, „schließlich ist ein schnelles und verlässliches Internet heute genauso wichtig wie die Strom-, Wasser- oder Wärmeversorgung.“

SWD entwickelt Büroquartier im Gewerbepark TopWest

Immer häufiger klopfen bei der Dormagener Wirtschaftsförderung Interessenten an, die Büroflächen im Stadtgebiet suchen. „Die Nachfragen gehen vom kleinen Startup bis zum Forschungszentrum von 4.000 Quadratmetern Größe", berichtet Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). Die Interessenten kommen aus Dormagen, dem Chempark und den beiden Rheinmetropolen. Gewünscht sei, so Bison, eine repräsentative Adresse im mitarbeiterfreundlichen Umfeld: „Damit können wir aktuell nicht dienen."

Ein Büroquartier im Gewerbepark TopWest könnte die Lösung sein und würde den Anspruch der Stadt unterstreichen, über den Produktionsstandort hinaus zum Hort für kreative Denkwerkstätten zu wachsen. Raum dafür bietet ein 13 ha großes, bislang überwiegend als Friedhofserweiterungsfläche ausgewiesenes Areal, das gut sichtbar in unmittelbarer Nähe zur A57 gelegen und im Eigentum der Stadt Dormagen ist. „Wir wollen diese Fläche mit dem Bebauungsplan ,Beiderseits Alte Heerstraße‘ als attraktives Gewerbegebiet mit Anbindung an die Autobahn entwickeln", erläutert Hans-Gerd Knappe, der bei der SWD das Gewerbeflächenmanagement verantwortet.

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„Karriere Made in Dormagen": SWD rückt Arbeitgeber in den Fokus

Im vergangenen Jahr standen Produkte und innovative Branchenlösungen im Fokus mit dem Anspruch, Interesse und Akzeptanz für die Industrie am Ort zu schaffen. 2019 führt die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) ihre Standortkampagne „Made in Dormagen" mit Blick auf das Thema Arbeitgebermarketing fort. Ziel ist es, Dormagener Unternehmen als attraktive Arbeitgeber sichtbar und bekannt zu machen und sie dadurch bei der Anwerbung von qualifizierten Mitarbeitern zu unterstützen. Der Bedarf ist da, wie SWD-Geschäftsführer Michael Bison erläutert. „Wir wissen aus zahlreichen Gesprächen, dass gerade kleine und mittelständische Betriebe dringend Fachkräfte suchen, als Arbeitgeber viel zu bieten, aber keine Zeit und Kapazität haben, um sich selbst wirksam zu vermarkten." Dazu kommt, dass die Stärken oder Besonderheiten des eigenen Unternehmens zuweilen gar nicht so bewusst sind. Flexible Arbeitszeiten, Betriebssportangebote, die Möglichkeit zum Homeoffice, ein Chef, der Weiterbildung fördert oder gratis Obst in der Firmenküche: „Oft ist es die Summe vieler Dinge, die ein Klima der Wertschätzung schafft, das Mitarbeiter an ihr Unternehmen bindet", so Bison.

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