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Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen

Erntezeit - Dormagener Spargelbauern suchen dringend Arbeitskräfte

Seit dem 25. März gilt bundesweit ein vom Bundesinnenministerium verhängtes Einreiseverbot für ausländische Saisonarbeiter, das eben jene osteuropäischen Erntehelfer betrifft, die jedes Jahr zur Spargel- und Erdbeerernte ins Rheinland kommen. Der Einreisestopp soll zwar nun gelockert und zunächst im April 40.000 Arbeitern die Einreise ermöglicht werden. Die akuten Probleme der Landwirte in Dormagen, die am Wochenende mit der Spargelernte beginnen, löst diese politische Entscheidung indes nicht. Auf dem Grenzhof in Zons ist es laut Landwirtin Petra Berchem „jeder zweite Helfer, den wir ersetzen müssen". Gemüse, das nicht pünktlich geerntet werden kann, verdirbt auf dem Feld. Ohnehin fällt durch die Restaurantschließung die Gastronomie als großer Abnehmer weg. „Wir wissen noch gar nicht, ob wir alle Felder beernten werden", sagt Berchem.

Sie betreiben Internetplattformen, auf denen landwirtschaftliche Betriebe ihren Bedarf an Arbeitskräften listen können – und Freiwillige wiederum ihre Bereitschaft zur „Feldarbeit" bekunden. Auf www.daslandhilft.de, dem offiziellen Portal des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft,  hatte Petra Berchem ein Gesuch geschaltet und etliche Rückmeldungen erhalten. Einfach ist ihr Problem trotzdem nicht zu lösen. „Idealerweise brauche ich Leute, die von Anfang April bis Ende Juni bleiben können und denen es bestenfalls möglich ist, 35 Stunden in der Woche zu arbeiten", skizziert die Landwirtin ihr Anforderungsprofil. Insbesondere fürs Sortieren des Spargels nach den unterschiedlichen Qualitätsklassen und die Konfektionierung von Bestellungen wird der Grenzhof schon einige Hilfswillige probearbeiten lassen. Eventuell wird in diesem Bereich weitere Verstärkung gebraucht.

Auch Ute Feiser vom Spargelhof in Broich wird ein Dutzend Bewerber zur Probearbeit treffen. „Es sind nette, motivierte Leute, die sich gemeldet haben, und die uns beim Spargelstechen unterstützen sollen", sagt Feiser. Fraglich sei jedoch, wie lange die Erntehelfer bleiben können. Denn wenn nach dem Corona-Shutdown die normale Wirtschaftstätigkeit wieder hochgefahren wird, gehen jene, die jetzt in Kurzarbeit sind, an ihre Arbeitsstellen zurück. Die Landwirtschaft jedoch macht weiter. Nach dem Spargel kommen die Erdbeeren, und parallel dazu beginnt die Pflanzzeit für Gemüse. 

Alle Spargelhöfe in Dormagen haben derzeit Bedarf an Saisonkräften. Wer unterstützen kann, „gesund, körperlich belastbar, ausdauernd und wetterfest" ist – so formuliert es Helena Kallen vom Forsterhof aus Stürzelberg in ihrem Facebook-Aufruf -, meldet sich am besten bei einem Landwirt in seiner Nähe. Die Bereitschaft zu regelmäßigen Einsätzen an festen Tageszeiten ist ebenso wichtig. Gezahlt wird der Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde.

Weitere Infos unter www.daslandhilft.de und www.provinzialverband.de.

Händler auf dem SWD-Wochenmarkt tragen jetzt Mund-Nasen-Bedeckungen

Ab sofort kommen sie zum Einsatz: Mund-Nasen-Bedeckungen aus Stoff, die die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD) an alle Beschicker des Wochenmarktes ausgegeben hat. „Angesichts der aktuellen Bedrohung durch das Corona-Virus wollen wir damit sowohl unsere Kunden als auch die Händler selbst zusätzlich schützen", erklärt Marktleiterin Jasmin Voss die neue Regelung, die nun jeden Händler zum Tragen einer solchen Bedeckung verpflichtet. Zwar erfüllen die bei 90 Grad waschbaren Stoff-Utensilien keinen medizinischen Zweck, werden aber im Kundenkontakt mittlerweile häufig eingesetzt. Rund 50 Stück davon hat die SWD verteilt. Allesamt „made in Dormagen" - sie wurden vom Modeatelier „Herzogenrath – Mode nach Maß" gefertigt.

#dormagenliefert: SWD schafft Überblick über Hol- und Bringdienste örtlicher Firmen

Bastelbedarf und Bücher, Haarpflegeprodukte, Gartenmöbel, Sportschuhe oder neue Modetrendsfür den Frühling – auf all das müssen die Dormagener auch jetzt nicht verzichten. Viele örtliche Fachgeschäfte haben in der Corona-Krise kurzfristig reagiert und versorgen ihre Kunden trotz Ladenschließung per Abhol- und Lieferdienst mit den gewünschten Waren – kostenlos oder gegen eine kleine Lieferpauschale, meist innerhalb des ganzen Stadtgebiets. Bestellt werden kann meist telefonisch, über die Internetseiten des Geschäfts, via Facebook oder sogar per WhatsApp.

„Wir wissen aus Gesprächen und aus den sozialen Medien, dass die Dormagener ihre Geschäfte vor Ort unterstützen wollen, aber manche Möglichkeiten gar nicht kennen, weil sie ganz kurzfristig oder spontan entstanden sind“, erläutert Franziska Gräfe, bei der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit. Deshalb bündelt die SWD alle ihr bekannten Angebote ab sofort hier. Aktuell sind gut 50 Unternehmen aus den Bereichen Gastronomie, Handwerk und Einzelhandel gelistet, die Palette reicht vom klassischen Lieferdienst für Speisen bis zum Hol- und Bringservice einzelner Autowerkstätten. „Wir sehen viele gute Beispiele und empfehlen allen Geschäftsleuten dringend, auch bei allen aktuellen Sorgen Ideen zu entwickeln, wie sie trotz Ladenschließung noch Umsatz generieren und mit ihren Kunden in Kontakt bleiben können“, appelliert Stadtmarketingleiter Thomas Schmitt (SWD) an die Unternehmer vor Ort. Umgekehrt geht der Aufruf auch an die Dormagener, wo immer möglich die Geschäfte in der Stadt zu unterstützen und Online-Käufe bei den einschlägigen Internetriesen zu vermeiden. „Unser aller Ziel muss es doch sein, Kaufkraft in Dormagen zu halten und aufzusparen, damit auch nach der Corona-Krise noch eine Angebotsvielfalt besteht und vor allem Arbeitsplätze erhalten bleiben“, betont Schmitt.

Wer ein Angebot für seine Kunden hat, kann dieses der SWD per Email an wirtschaft[@]stadt-dormagen.de gerne melden und es auf der Plattform listen lassen.

Sofortmaßnahmen für die Wirtschaft:  Stadt erlässt Gastronomen die Terrassengebühr und setzt auf Antrag Gewerbesteuerzahlungen aus

Die Stadt Dormagen und das Land Nordrhein-Westfalen reagieren mit ersten Maßnahmen auf die existenzielle Bedrohung kleiner und mittelständischer Unternehmen durch die Corona-Krise. Steuerstundungen und der Verzicht auf Gebühren sollen den Unternehmen kurzfristig „Luft zum Atmen“ verschaffen. Als Sofortmaßnahme erlässt die Stadt Dormagen Gastronomiebetrieben die Sondernutzungsgebühr für den Außenbereich. „Gerade Restaurants und Cafés sind vom Geschäftsausfall stark betroffen und haben kaum Möglichkeit, die über Wochen entgangenen Einnahmen wieder reinzuholen, wenn irgendwann der normale Betrieb wieder beginnt“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld. „Mit dem Erlass der Terrassengebühr wollen wir die Gastronomie wenigstens ein Stück weit entlasten.“ Bereits geleistete Zahlungen werden erstattet, doch bittet die Stadt, von Nachfragen zunächst abzusehen. Die Dienststellen sind aktuell mit den Umsetzungen der Corona-Maßnahmen ausgelastet.  „Wir werden unsererseits Kontakt mit den Gastronomen aufnehmen, sobald Kapazitäten dafür frei sind“, betont Thomas Rütten vom Ordnungsamt.

Alle Unternehmen in Dormagen, die insolvenzgefährdet sind, können ihre Gewerbesteuervorauszahlungen herabsetzen lassen oder die Zahlungen ganz - zunächst für vier Monate zinslos - aussetzen. Diese Regelung gilt zunächst bis Ende des Jahres, im Einzelfall sind individuelle Lösungen möglich. „Die Verwaltung wird entsprechende Anträge auf Stundung oder Herabsetzung der Zahlungen ab sofort bevorzugt bearbeiten und bewilligen“, kündigt Lierenfeld an. Anträge richten Unternehmen bitte direkt an das Steueramt der Stadt unter steueramt[@]stadt-dormagen.de. Das Antragsformular kann hier heruntergeladen werden.

Sturm auf Zons fällt in diesem Jahr aus

Zons gibt sich geschlagen. Nicht den Burgundern, die die alte Zollstadt beim „Sturm auf Zons 2020“ vom 22. bis zum 24. Mai belagern sollten, sondern der aktuellen Gefahr durch die Ausbreitung des Corona-Virus, die Großveranstaltungen derzeit unmöglich macht. „Mit Blick auf die Sicherheit der Teilnehmer und Besucher des Mittelalter-Spektakels haben wir uns entschlossen, den ,Sturm auf Zons 2020‘ abzusagen“, teilt Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt (SWD) mit. Zwar gilt das vom Land NRW verhängte Veranstaltungsverbot vorerst bis zum 19. April. „Aber selbst wenn wir Ende Mai rein ordnungsrechtlich wieder den Normalzustand hätten, wären wir gar nicht in der Lage,  Hygienevorkehrungen, wie sie aktuell notwendig sind, zu gewährleisten“, ergänzt Schmitt. Beim „Sturm auf Zons“ lagern mehrere Hundert Mittelalterdarsteller aus vielen europäischen Ländern in einer Zeltstadt auf freiem Feld. Auf dem Mittelaltermarkt im Gelände der Burg Friedestrom stehen Verkaufsstände und Besucher dicht zusammen. Beim eigentlichen „Sturm auf Zons“, einer nachgestellten Schlacht, sind rund 200 Kämpfer im Einsatz. Körperkontakt ist dabei im Nahkampf elementar. „Alles, was den Reiz der Veranstaltung ausmacht, ist in der aktuellen Situation undenkbar“, so Schmitt. Er bedauert den Ausfall ebenso wie die Zonser Garnison, die den „Sturm auf Zons“ seit fünf Jahren in enger Kooperation mit dem Stadtmarketing umsetzt. „Es ist eine außergewöhnliche Situation, der wir uns alle stellen müssen, die wir aber gemeinsam auch meistern werden“, sagt Friedhelm Kramer von der Zonser Garnison.

Ab sofort bis vorerst 19. April keine Stadtführungen mehr durch Zons – Tourist-Info bleibt geschlossen

Ab sofort und vorerst bis zum 19. April wird es keine Stadtführungen durch Zons geben. Die Absage betrifft alle öffentlichen Führungen, etwa die beliebten monatlichen Rundgänge mit dem Nachtwächter, und darüber hinaus alle im besagten Zeitraum gebuchten Gruppenführungen. „Wir informieren alle Kunden individuell per Email oder telefonisch über die Stornierung“, teilt Sandra Just von der Tourist-Info mit. Auch die Tourist-Info bleibt zunächst bis zum 19. April geschlossen. Per Telefon unter 02133/257-647 oder Email an tourismus[@]swd-dormagen.de werden Anfragen aber weiterhin bearbeitet.

Hintergrund: Ab Dienstag, 17. März, müssen per Erlass der NRW-Landesregierung Freizeit-, Sport-, Unterhaltungs- und Bildungsangebote im Land eingestellt werden. Durch die Einschränkung des öffentlichen Lebens soll die Ausbreitung des Corona-Virus eingedämmt werden. „Indem wir nach dem Ostermarkt nun auch alle Stadtführungen absagen, setzen wir die Vorgaben des Landes weiter um. Wir alle hoffen natürlich, dass diese Maßnahmen erfolgreich sind und das öffentliche Leben in absehbarer Zeit wieder beginnen kann“, erklärt Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt (SWD).

Corona-Krise: SWD berät örtliche Unternehmen bei Fragen zu Krediten und Förderprogrammen

Das Corona-Virus trifft auch die heimische Wirtschaft hart. Einzelhandel, Gastgewerbe und Tourismusindustrie verzeichnen schon seit Wochen Umsatzrückgänge. Die aktuell vom Land NRW angeordneten Schließungen und Beschränkungen stellen diese und weitere Branchen nun vor existenzielle Bedrohungen. Bund und Land haben bereits Förder- und Kreditprogramme für betroffene Unternehmen angekündigt. In Dormagen übernimmt die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD) die Funktion des Förderlotsen und steht Unternehmern in der Corona-Krise als erster Ansprechpartner in Sachen wirtschaftliche Hilfen zur Verfügung. „Uns erreichen bereits die ersten Anfragen, die je nach Branche völlig individuell sind, und wir bemühen uns, möglichst schnell Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen“, verweist SWD-Geschäftsführer Michael Bison auf den engen Austausch mit den Gewerbetreibenden vor Ort. Wohin wende ich mich bei Lohnfortzahlung im Quarantänefall oder bei Schließung meines Betriebes? Wie kann ich Liquiditätshilfen in Anspruch nehmen? Diese Fragen sind angesichts der aktuellen Ausnahmesituation drängend. Mehr ...

SWD-Ostermarkt Ende März fällt aus – Nachholtermin für den Shopping-Sonntag ist in Planung

Eigentlich sollte am letzten Märzwochenende (28./29. März) der SWD-Ostermarkt mit Familienprogramm, Ostereiersuche, Kindertheater und Sonntagsshopping stattfinden. Nun fällt das beliebte Stadtfest, traditionell Auftakt für die Freiluft-Saison in der Innenstadt, aus. Denn auch der SWD-Ostermarkt ist von der Entscheidung der Stadt Dormagen, städtische Veranstaltungen bis zum 19. April auszusetzen, betroffen. Der Beschluss soll die Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen. "Da unser Stadtfest mit seinem vielfältigen Programm deutlich mehr als 1.000 Menschen in die City holt, bleibt uns leider keine andere Möglichkeit, als abzusagen", erläutert Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt.

Auch Hans-Dieter Lehnhoff, Geschäftsführer des Ringcenters, bedauert den Ausfall des verkaufsoffenen Sonntags, sieht aber ebenso die Notwendigkeit dieser Entscheidung. "Wir haben Angebote und Aktionen vorbereitet, die wir jetzt im Rahmen eines langen Donnerstags am 26. März für unsere Kunden umsetzten werden", so Lehnhoff. Gemeinsam haben die SWD, Vertreter der City-Offensive Dormagen, Vertreter aus Einzelhandel und Gastronomie heute (12. März) das weitere Vorgehen diskutiert. Aus Sicht der City-Kaufmannschaft formulierte CiDo-Vorsitzender Guido Schenk den Appell, dass "der umsatzstarke verkaufsoffene Sonntag nicht einfach wegfallen, sondern zu einem anderen Termin nachgeholt werden sollte." Darum will sich das Stadtmarketing intensiv bemühen. "Ein mögliches Datum - vorbehaltlich eines entsprechenden Beschlusses durch den Rat der Stadt - könnte der 19. Juli sein, an dem der SWD CityBeach zu Ende geht", bringt Thomas Schmitt einen Alternativtermin ins Spiel.

Aktuell stehen Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistungsbranche in der Innenstadt mit ihrem vollen Leistungsumfang für die Kunden zur Verfügung. "Wir haben den Vorteil gegenüber der Großstadt, dass unsere City weitläufig ist und man hier auch ohne Gedränge flanieren und einkaufen kann", sagt Lehnhoff. Die Betriebe haben sich zudem auf die aktuelle Situation eingestellt und Hygienevorkehrungen getroffen.

Zum Schutz vor Corona-Ausbreitung: SWD-Wochenmarkt ab morgen in abgespeckter Form ausschließlich mit Frischwaren

Der Dormagener Wochenmarkt findet ab morgen (Freitag, 13. März), in abgespeckter Form statt. Die Zahl der Stände wird deutlich reduziert. Lediglich die Anbieter von Frischwaren – dazu zählen Lebensmittel und Blumen – werden den Markt bestreiten. Damit reagiert die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD), Veranstalter des Wochenmarktes, auf die fortschreitende Ausbreitung des Corona-Virus sowie auf die Entscheidung der Stadt Dormagen, die als Schutzmaßnahme für die Bevölkerung bereits gestern alle städtischen Veranstaltungen bis zum 19. April abgesagt hatte. „Wir sehen uns natürlich in der Pflicht, unsere Marktbesucher und Händler zu schützen“, sagt Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt (SWD). Die etwa sieben Anbieter werden entlang der Kölner Straße zwischen Marktstraße und Nettergasse platziert. „Durch die Entzerrung der Stände entstehen große Abstandsflächen, sodass die Kunden nicht wie bisher dicht gedrängt stehen“, erklärt Schmitt. Zudem werden Infotafeln mit Hygienehinweisen im Marktbereich aufgestellt. Daran mögen sich die Besucher orientieren, sagt Schmitt, und „auch sonst die gängigen Regeln der Husten- und Nieshygiene beachten“. Bis auf weiteres wird der Wochenmarkt am Dienstag und Freitag in dieser verkleinerten Form stattfinden. Eine komplette Absage des beliebten Einkaufstreffs sei diskutiert, aber verworfen worden. „Viele Dormagener versorgen sich auf unserem Markt mit den Frischwaren für ihren täglichen Bedarf. Gerade in der aktuellen Situation möchten wir dieses Angebot als Ergänzung zum Einkauf bei den örtlichen Nahversorgern erhalten“, so Schmitt.

Wegweiser durch das Jahr 2020: Städtischer Veranstaltungskalender jetzt kostenlos erhältlich

Vom Neujahrsempfang im Januar bis zur Mühlenführung mit dem Zonser Nachtwächter am letzten Tag des Jahres – in Dormagen ist immer etwas los. „Unsere Stadt erfreut sich einer lebendigen und innovativen Veranstaltungsszene, die trotz der Nähe zu den umliegenden Großstädten wächst und blüht“, betont Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt. Ob Theater-Reihe, Stadtfeste, Open-Air Kino, Schützenfest, Karnevalstrubel, Kunstausstellung, Rock-Konzert, Musical oder Biermeile: Die wichtigsten Termine im Überblick listet der städtische Veranstaltungskalender auf, der pünktlich zum Jahreswechsel erschienen ist.  Auch die Daten der City-Flohmärkte und Kindersachenmärkte im Tannenbusch sind in der handlichen Broschüre vermerkt. Herausgeber des Kalenders ist die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). „Unser Veranstaltungskalender ist nicht nur Wegweiser, sondern weckt sicher auch Interesse für das ein oder andere Event“, so Schmitt zuversichtlich. Erhältlich ist der Veranstaltungskalender 2020 unter anderem im Bürgerbüro der Stadt Dormagen, in der Tourist-Info in Zons, der VHS, der Stadtbibliothek, dem Stadtbus-Kundencenter am Bahnhof und im Kulturbüro. Die Datei ist auch als Download erhältlich, einen tagesaktuellen Veranstaltungskalender finden Interessierte auf der städtischen Homepage unter www.dormagen.de.

Zonser Grundschüler schmücken Weihnachtsbaum vor dem Rheintor

Die Zonser Erstklässler haben bunte Geschenkpäckchen verschnürt, dutzende Christbaumkugeln ausgeschnitten, bemalt und laminiert, Sterne aus Zweigen gebunden und kleine Holzscheiben in Gold besprüht. Der wunderschöne, handgemachte Baumschmuck putzt nun den großen Tannenbaum vor dem Rheintor und verleiht dem Platz weihnachtlichen Glanz. Der Baum ist ein echtes Gemeinschaftswerk: Bestellt von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD), aufgestellt von den Technischen Betrieben (TBD), mit Lichterketten umkränzt dank Unterstützung vom Hotel „Schloss Friedestrom“ und nun von den I-Dötzchen auch geschmückt. „Wir freuen uns über die tolle Kooperation mit der Zonser Grundschule. Durch den Schmuck kommt der Weihnachtsbaum erst richtig zur Geltung“, sagt Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt (SWD). Auch das Baumschmücken übernahmen die Kinder, unterstützt von ihren Klassenlehrerinnen Barbara Ahlers und Martha Bendig, selbst. Als kleines Dankeschön gab es für jeden fleißigen Helfer einen leckeren Weckmann.

Strom-Tankstelle in Zons eröffnet

Neuer Service für die Zonser und ihre Besucher: An einer Strom-Ladesäule auf dem Rheintorparkplatz können Besitzer eines E-Autos jetzt "tanken". Möglich macht das die evd energieversorgung dormagen gmbh. Der örtliche Strom- und Gasversorger hat mit Zons jetzt bereits seinen vierten Ladesäulen-Standort in Dormagen in Betrieb genommen. Für das touristisch bedeutsame Städtchen ein wichtiges Serviceangebot, unterstreicht Thomas Schmitt, Tourismus-Leiter bei der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). „Wir sind zwar in Zons geschichtlich im Mittelalter verortet, in Sachen Infrastruktur aber jetzt dank der evd für E-Auto-Besitzer zeitgemäß aufgestellt“, so Schmitt. Ziel der Stadt Dormagen und ihrer Tochtergesellschaften ist es, E-Mobilität zu fördern. Das „Tanken“ an den öffentlichen Ladesäulen der evd ist daher kostenfrei. „Auch auf dem an sich kostenpflichtigen Rheintorparkplatz müssen Elektroautos während des Ladevorgangs keine Parkgebühr entrichten“, betont Schmitt. Rechts und links der Ladesäule sind zwei zugehörige und kostenfreie Stellplätze gut sichtbar gekennzeichnet.

IHK stellt Standortanalyse Dormagen vor: Unternehmer vergeben die Durchschnittsnote 2,48

Eine Stadt, die in punkto Arbeitslosigkeit weit unter NRW-Landesquote liegt, dank hochwertiger Industriearbeitsplätze über deutlich mehr Kaufkraft verfügt als vergleichbare Kommunen, andererseits beim Thema Fachkräftesicherung aufholen und einen deutlichen Abfluss von Kaufkraft in umliegende Kommunen verkraften muss: Das ist der Wirtschaftsstandort Dormagen, wie er sich in der am 19. November 2019 von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Mittlerer Niederrhein vorgelegten Standortanalyse Dormagen darstellt.

Dormagen ist ein Industriestandort. Das verdeutlichen die Daten aus der amtlichen Statistik. 28 Prozent der Beschäftigten arbeiten im verarbeitenden Gewerbe. In NRW (20 Prozent) und im Rhein-Kreis Neuss (19 Prozent) liegt der entsprechende Wert deutlich darunter. Jeder vierte abhängig Beschäftigte in Dormagen geht einer Tätigkeit in einem Chemieunternehmen nach – ein Wert 16 mal so hoch wie im NRW-Landesvergleich. Auch die distributiven Dienste (Handel, Verkehr und Gastgewerbe) sind in Dormagen mit 26 Prozent im Vergleich zum Land (23 Prozent) überdurchschnittlich stark vertreten. „Die Dienstleistungsbranchen, die nicht den distributiven Diensten zuzurechnen sind, liegen mit einem Beschäftigtenanteil von 33 Prozent in Dormagen dagegen deutlich unter dem NRW-Schnitt von 50 Prozent“, erklärte Gregor Werkle, Leiter des IHK-Bereichs Wirtschaftspolitik. Herzstück der IHK-Standortanalyse ist eine breit angelegte Befragung unter knapp 120 örtlichen Unternehmen, die 56 Faktoren bewerteten. „Die Dormagener Unternehmen geben dem Standort auf einer Schulnotenskala die Durchschnittsnote 2,48“, resümierte IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Steinmetz. Damit erhält die Stadt eine ähnliche Bewertung wie die in den vergangenen Jahren analysierten Standorte im Durchschnitt (2,49) und rangiert auf nahezu dem gleichen Niveau wie bei der letzten Befragung in Dormagen im Jahr 2012. Mehr...

SWD-Unternehmerfrühstück beim  „Folien Team“ in Hackenbroich:  Hier werden Luxus-Karossen zum Unikat veredelt

Wer beim „Folien Team“ an Schreibtischtäter denkt, die im Akkord Präsentationen zusammenbauen, liegt falsch: Im gleichnamigen Betrieb an der Ottostraße 18 in Hackenbroich legen Geschäftsführer Helmut Kitzmann und seine vier  Mitarbeiter ganz praktisch Hand an. Dort werden Autos foliert. Auch Privatfahrzeuge der Luxusklasse, die durch die Beklebung mit individuell angefertigten Folien zum absoluten Unikat werden. „McLaren, Aston Martin, Ferrari, also Fahrzeuge bis zum Wert von einer Million Euro“, nennt Geschäftsführer Helmut Kitzmann einige Fabrikate, die schon vom Folien Team zusätzlich veredelt wurden. Polizei und CHEMPARK-Feuerwehr gehören ebenfalls zum Kundenstamm. Meist sind es aber doch ganz klassisch Firmenfahrzeuge, die in der Hackenbroicher Werkstatt als Werbeträger für Unternehmen gestaltet werden. „Ich begrüße heute also nicht nur meine Nachbarn hier im Gewerbegebiet Hackenbroich, sondern gleichzeitig auch meine Kunden“, verwies Kitzmann beim jüngsten SWD-Unternehmerfrühstück in seinen Geschäftsräumen darauf, dass zu vielen örtlichen Unternehmen langjährige gute Geschäftsbeziehungen bestehen. Fast 50 Geschäftsleute waren der Einladung zum Unternehmerfrühstück in Hackenbroich gefolgt. Das Netzwerktreffen wird von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) organisiert, bei einem örtlichen Betrieb ausgerichtet und macht in jedem der vier Gewerbegebiete in Dormagen – TopWest, Hackenbroich, Stürzelberg/St. Peter und Roseller Straße   - einmal jährlich Station. Mehr...

Erfolgreicher Auftakt für den Masterplan Innenstadt

Rund 150 Mitstreiter und hunderte Ideen und Anregungen, das ist die Bilanz der Ideenwerkstatt zum Masterplan Innenstadt. Unter dem Motto "Die Innenstadt bewegt (sich)" wurden am Montagabend in der Rathausgalerie Vorschläge und Denkansätze für die zukünftige Gestaltung der Dormagener City erarbeitet. Dabei ging es um so unterschiedliche Themenbereiche wie Wohnen, Mobilität, Einzelhandel und Städtebau.  Stadt Dormagen, die City-Offensive als Interessenvertretung der Kaufmannschaft und die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) hatten zu dem interaktiven Format eingeladen. Bürgermeister Erik Lierenfeld freute sich über die große Teilnehmerzahl: "Sie zeigt uns, dass die Menschen, die in der Innenstadt leben und arbeiten, Veränderung wollen." Auf die Bedeutung der Innenstadt als "prägendes und verbindendes Element, Freizeit-, Erholungs- und Erlebnisort" verwies SWD-Geschäftsführer Michael Bison. CiDo-Chef Guido Schenk brachte als Vertreter der Innenstadt-Geschäftsleute gleich drei konkrete Forderungen in die Diskussion ein: "Die Innenstadt muss eine kürzere Fussgängerzone bekommen, muss bewohnbarer, digitaler und barrierefrei werden." Drei von zahlreichen Ideen, die der Fachbereich Städtebau um seinen Leiter Robert Ullrich nun ordnen und in konkrete Maßnahmen übersetzen wird. "Jeder Gedanke ist es wert, aufgeschrieben und geprüft zu werden", so Ullrich.

Ideenwerkstatt zum Masterplan Innenstadt

SWD und IHK machen fit zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement

Obst gratis für alle in der Gemeinschaftsküche, ein jährlicher Gesundheitstag oder das Fitness-Abo zum Vorzugspreis – jeder einzelne Baustein mag Mitarbeitern als Ansporn für einen gesunden Lebensstil dienen und vom Arbeitgeber gut gedacht und gemeint sein. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) aber bedeutet weit mehr, es ist laut offizieller Definition der Expertenkommission Gesundheitspolitik das „systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen und um die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten“. Wie lässt sich diese Definition im Firmenalltag übersetzen? Darüber informierten sich jetzt Vertreter von rund zehn Dormagener Unternehmen aus u.a. der Logistik-, Entsorgungs- und Energieversorgungsbranche bei einem gemeinsam von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) und der IHK Niederrhein initiierten Workshop. Unter Anleitung von Gesundheitsmanager Axel Wertz, Geschäftsführer der TSV Bayer Dormagen Gesundheits-GmbH und Mitglied im IHK-Ausschuss für Gesundheitswirtschaft, ging es zunächst um Grundlagen. Im Anschluss befassten sich die Teilnehmer in Kleingruppen mit konkreten Fragestellungen aus ihren Unternehmen und entwickelten einen Gesundheitsförderprozess mit geeigneten Zielen und Maßnahmen. Mehr...

JobKomm - Das Online-Portal für Ausbildungsplätze vor Ort

In frischen Farben, neu strukturiert und mit über 70 aktuellen Ausbildungs- und Praktikumsangeboten vor Ort präsentiert sich die gemeinsam von SWD und Jugendberufshilfe umgesetzte Online-Börse  www.jobkomm-dormagen.de. Das schon einige Jahre bestehende Angebot wurde gründlich überarbeitet und um wertvolle Informationen und Links für angehende Azubis ergänzt. Dormagener Betriebe können ihre Ausbildungs- und Praktikumsplätze kostenfrei auf der Plattform einstellen und so ganz gezielt vor der Haustür um Nachwuchskräfte werben. Rund 20 Partner sind bereits dabei. „Wir haben die Seite komplett überarbeitet und bieten allen Interessierten nun eine aktuell gehaltene und mobil nutzbare Möglichkeit, sich näher mit der eigenen beruflichen Lebenswelt auseinander zu setzen,“ berichtet Cosima Nauroth von der Jugendberufshilfe der Stadt Dormagen, die die Seite inhaltlich gemeinsam mit André Heryschek von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) modernisiert hat. „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute oft so naheliegt? Dormagen bietet als Wirtschaftsstandort attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen, hierzu gehören auch vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten unserer heimischen Betriebe, die jungen Menschen eine Perspektive bieten. Und eine Karriere „Made in Dormagen“ vor der Haustüre bedeutet auch mehr Freizeit und Zufriedenheit, weil lästige Pendlerzeiten weg fallen“, ergänzt Wirtschaftsförderer André Heryschek. Betriebe können sich registrieren und Praktikums- und Ausbildungsstellen veröffentlichen. Der Service ist kostenlos. Fragen beantworten André Heryschek (andre.heryschek[@]swd-dormagen.de 02133 / 257 657) und Cosima Nauroth (cosima.nauroth[@]stadt-dormagen.de 02133 / 257 589). 

„Heimat shoppen nachhaltig“: SWD, CiDo und Gastronomie setzen Zeichen zur Müllvermeidung

Eine Idee, viele Fürsprecher: Am Freitag, 13. September, startet die bundesweite Aktion „Heimat shoppen“, ein Aufruf der Industrie- und Handelskammern (IHK) zum bewussten Einkaufserlebnis in der eigenen Stadt. „Wer seinen Bedarf vor Ort deckt, unterstützt den lokalen Einzelhandel, schafft damit Auswahl und nicht zuletzt Arbeitsplätze vor Ort und trägt so zu einem lebenswerten Umfeld bei“, bringt Guido Schenk, Vorsitzender der CityOffensive Dormagen (CiDo) die Bedeutung von „Heimat shoppen“ auf den Punkt.

Gemeinsam mit starken Partnern setzen CiDo und die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) bei der diesjährigen, fünften „Heimat shoppen“-Auflage den Akzent auf Nachhaltigkeit. Denn, wie Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt erläutert: „Einkaufen vor Ort bedeutet auch weniger Energieverbrauch und weniger Schadstoffausstoß.“ Und in Dormagen ab sofort auch weniger Verpackungsmüll – zum Beispiel auf dem Wochenmarkt, wo die gute alte dreieckige Papiertüte aus Omas Zeiten ein Comeback feiert. „In Absprache mit unseren Marktbeschickern wollen wir weitgehend auf Plastiktüten verzichten und sprechen die Kunden aktiv darauf an, im Sinne des Umweltschutzes eigene Körbe, Dosen oder Beutel mitzubringen“, sagt SWD-Marktleiterin Jasmin Voss. Die CiDo verteilt im Rahmen der Aktion Papier-Tüten im „Heimat shoppen“-Design an ihre Mitglieder sowie Papierbögen, in die verkaufte Waren eingeschlagen werden können. Vorreiter in Sachen Gastronomie sind die Eiscafés „Adami’s“ und „Bellini“ in der Innenstadt, wo zukünftig im Einweg-bereich Schälchen, Becher oder Löffel aus nachwachsenden Rohstoffen wie Mais oder Bambus verwendet werden, die biologisch abbaubar sind.

Projekt „Mehrwegbecher“ umgesetzt: Rathaus-Gastronomen sind Vorreiter

Mit unübersehbar „eigenen“ Mehrwegbechern setzen Stadtverwaltung und Gastronomie jetzt ein Zeichen für mehr Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit in Dormagen. Die charakteristische Stadtsilhouette mit CHEMPARK, Zons, Knechtsteden und dem Historischen Rathaus weist die für Kalt- und Heißgetränke geeigneten Gefäße aus robustem Kunststoff als „Dormagen-Becher“ aus, und nur vor Ort kann man die praktischen Tumbler auch bekommen: Die vier Gastronomie-Betriebe rund um das Historische Rathaus - Caféserie Lemke, Eiscafé Bellini, Pizzeria Paparazzi und der Ratskeller – sowie das Eiscafé Adami’s in der Rathaus-Galerie sind Vorreiter und geben die Becher zum Selbstkostenpreis ab. Die erste Füllung ist als kleines Schmankerl sogar gratis für die Kunden. Die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft  (SWD) und das Umweltteam der Stadt (SWD) haben das Projekt Mehrweg-Becher für Dormagen gemeinsam auf- und umgesetzt. Beide appellieren an die Bürger, „auf Einwegbecher zu verzichten und stattdessen eigene Tassen oder Mehrwegbecher in den Coffee Shop mitzubringen“, so Anke Tobies-Gerstenberg vom Umweltteam. Einer im Mai 2019 veröffentlichten Studie des Umweltbundesamtes zufolge benutzen die Deutschen im Jahr 2,8 Milliarden Einwegbecher - und 1,3 Milliarden Kunststoffdeckel. „Im Kleinen können wir mit unseren Dormagen-Bechern vielleicht einen Beitrag zur Müllvermeidung leisten und einen Denkanstoß für ein bewussteres Verhalten geben“, meint Lidia Wygasch-Bierling (SWD).

Ehrenamtler und Sponsoren lassen Zonser Altstadt aufblühen

Bunt bepflanzt präsentieren sich seit kurzem die Baumscheiben am Eingang zur Zonser Altstadt. Funkien, Weiderich, Lavendel wachsen dort und sorgen für fröhliche Farbtupfer im historischen Umfeld. Zu danken ist diese optische Aufwertung der Initiative von Karl-Heinz Stumps und dem Engagement örtlicher Unterstützer. Stumps, selbst Stadtführer und bei verschiedenen Zonser Vereinen aktiv, traf mit seiner Idee für ein freundliches und gepflegtes Ortsbild auf offene Ohren bei der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SWD), die das Thema Tourismus in Zons betreut, ebenso bei örtlichen Gastronomen, den beiden Zonser Heimatvereinen und Altstadtbewohnern. Schnell kamen 650 Euro für die Bepflanzung von insgesamt vier Baumscheiben zusammen, die Gartenbauer Jan Peters aus Stürzelberg fachmännisch übernahm. „Wir haben Pflanzen ausgewählt, die auch im nächsten Jahr wieder blühen werden“, erzählt Karl-Heinz Stumps. Jeden zweiten Tag radelt er zum Schweinebrunnen und gießt die Blumenbeete. Unterstützung erhält Stumps von Altstadt-Anwohnerin Karin Uhr, die sich vornehmlich um die Blütenpracht rund um den Baum am Kreismuseum kümmert und hofft, „dass alle Blumen auch den Besucherandrang und die Feiern während des Schützenfestes gut überstehen“. Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt freut sich über das bürgerschaftliche Engagement in Zons: „Ein schöneres Ortsbild ist doch für beide Seiten, Besucher und Einheimische, ein Gewinn.“

Dormagener Weihnachtsmarkt ab 2020 mit neuem Ausrichter und neuem Konzept

Ab 2020 richtet die Werbepraxis von der Gathen GmbH den Dormagener Weihnachtsmarkt aus. Bei dem öffentlichen Wettbewerb um die Vergabe der Konzession für die Veranstaltung in der Dormagener Innenstadt hat sich das Dürener Unternehmen durchgesetzt. „Das Konzept, das Wilhelm von der Gathen in der interdisziplinären Jury vorgestellt hat, war schlüssig und überzeugend“, sagt Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt. „Es war für uns genau die richtige Mischung aus innovativen Ideen und dem notwendigen Lokalbezug“, so Schmitt weiter. Kernpunkt des neuen Konzepts ist eine Einbindung des gesamten Einzelhandels auf der Kölner Straße und der Dormagener Vereine. „Wir werden jetzt schnell in die weiteren Gespräche mit von der Gathen einsteigen“, erklärt Schmitt.

Um die Zukunft des Weihnachtsmarktes 2020 bis 2024 konkret und im Detail planen zu können, wird es einen Arbeitskreis geben, an dem sich auch die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen mbH (SWD) sowie weitere Akteure beteiligen. In der interdisziplinären Fachjury, die über die freihändige Vergabe entschied, saßen neben Bürgermeister Erik Lierenfeld, SWD-Geschäftsführer Michael Bison und Stadtmarketing-Leiter Thomas Schmitt auch Babett Arnold, Center-Managerin der Rathaus-Galerie, die stellvertretende Vorsitzende der City-Offensive Dormagen, Carola Bley, Daniel Palmowski vom Ring-Center sowie Thomas Rütten vom Ordnungsamt und Stadt-Pressesprecher Max Laufer. „Ich freue mich, dass wir einen Partner gefunden haben, mit dem wir die Zukunft des Dormagener Weihnachtsmarkts gemeinsam gestalten können“, sagte Bürgermeister Lierenfeld. „Und ich hoffe, dass diese Veranstaltung von einem möglichst breiten Bündnis aus Dormagener Händlern und der engagierten Bürgerschaft getragen wird.“

Zum „Social Day“: SWD-Mitarbeiter bringen Kräutergarten auf Vordermann

Alle Bänke sind frisch lackiert, 50 Säcke Rindenmulch in den Beeten verteilt und die Büsche beschnitten: Pünktlich zum Beginn der Tourismus-Saison im Mai haben die Mitarbeiter der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) den Kräutergarten in der Zonser Altstadt auf Vordermann gebracht. Der ausgiebige Frühjahrsputz fand im Rahmen des „Social Day“ statt: Dabei können Mitarbeiter des Stadtkonzerns einen Arbeitstag nutzen, um sich im Dienste der Allgemeinheit einzusetzen. „Der Kräutergarten passte für uns perfekt, denn uns liegt dieses Kleinod in der Zonser Altstadt besonders am Herzen. Beim ,Social Day‘ konnten wir zumindest einen guten Anfang machen, damit der Garten sich von seiner schönsten Seite zeigen kann“, erklärt SWD-Geschäftsführer Michael Bison.

Schnelle Hilfe: SWD und evd bringen Abakus Computersysteme wieder „online“

Ganz plötzlich von der weltweiten Datenautobahn abgeschnitten zu sein, ist mit das Schlimmste, das einem Unternehmer passieren kann. Umso mehr, wenn das Geschäftsmodell im IT-Support für Arztpraxen besteht.  So geschehen im Fall von Abakus Computersysteme zu Beginn dieser Woche. Technische Probleme auf der Anschlussleitung führten dazu, dass am Montag in punkto Internet dort gar nichts mehr ging. Dieter Braun ist Geschäftsführer des Systemhauses mit Sitz an der Rostocker Straße. „Nach mehreren Telefonaten mit dem Provider war klar, dass es zehn Tage dauern wird, bevor die Leitung wieder funktioniert, und wir unsere Kunden in dieser Zeit nicht adäquat bedienen können “, berichtet er. Fünfstellige Umsatzeinbußen vor Augen, wandte sich Braun hilfesuchend an die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD), die ihrerseits sofort den örtlichen Energieversorger evd ins Boot holte, der gemeinsam mit NetCologne den Ausbau des Glasfaser-Netzes in Dormagen vorantreibt. Dank des unbürokratischen Agierens beider städtischer Gesellschaften und durch Nachbarschaftshilfe sind Dieter Braun und sein Team seit heute (Mittwoch) wieder online. Die evd legte am Vormittag eine temporäre Glasfaserleitung vom direkt neben Abakus gelegenen Unternehmen NewStyle Werbetechnik hinüber ins Systemhaus, die so lange bestehen bleibt, bis alle technischen Probleme behoben sind.  „Wir freuen uns, dass wir hier einem örtlichen Unternehmen auf kurzem Wege helfen konnten“, sagt SWD-Geschäftsführer Michael Bison. Abakus-Chef Dieter Braun zeigt sich mehr als erleichtert: „Ohne diese kurzfristige Lösung wäre ich aufgeschmissen gewesen.“ Auch für die evd war die praktische Hilfestellung selbstverständlich, betont Geschäftsführer Klemens Diekmann, „schließlich ist ein schnelles und verlässliches Internet heute genauso wichtig wie die Strom-, Wasser- oder Wärmeversorgung.“

SWD entwickelt Büroquartier im Gewerbepark TopWest

Immer häufiger klopfen bei der Dormagener Wirtschaftsförderung Interessenten an, die Büroflächen im Stadtgebiet suchen. „Die Nachfragen gehen vom kleinen Startup bis zum Forschungszentrum von 4.000 Quadratmetern Größe", berichtet Michael Bison, Geschäftsführer der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD). Die Interessenten kommen aus Dormagen, dem Chempark und den beiden Rheinmetropolen. Gewünscht sei, so Bison, eine repräsentative Adresse im mitarbeiterfreundlichen Umfeld: „Damit können wir aktuell nicht dienen."

Ein Büroquartier im Gewerbepark TopWest könnte die Lösung sein und würde den Anspruch der Stadt unterstreichen, über den Produktionsstandort hinaus zum Hort für kreative Denkwerkstätten zu wachsen. Raum dafür bietet ein 13 ha großes, bislang überwiegend als Friedhofserweiterungsfläche ausgewiesenes Areal, das gut sichtbar in unmittelbarer Nähe zur A57 gelegen und im Eigentum der Stadt Dormagen ist. „Wir wollen diese Fläche mit dem Bebauungsplan ,Beiderseits Alte Heerstraße‘ als attraktives Gewerbegebiet mit Anbindung an die Autobahn entwickeln", erläutert Hans-Gerd Knappe, der bei der SWD das Gewerbeflächenmanagement verantwortet.

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„Karriere Made in Dormagen": SWD rückt Arbeitgeber in den Fokus

Im vergangenen Jahr standen Produkte und innovative Branchenlösungen im Fokus mit dem Anspruch, Interesse und Akzeptanz für die Industrie am Ort zu schaffen. 2019 führt die Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen (SWD) ihre Standortkampagne „Made in Dormagen" mit Blick auf das Thema Arbeitgebermarketing fort. Ziel ist es, Dormagener Unternehmen als attraktive Arbeitgeber sichtbar und bekannt zu machen und sie dadurch bei der Anwerbung von qualifizierten Mitarbeitern zu unterstützen. Der Bedarf ist da, wie SWD-Geschäftsführer Michael Bison erläutert. „Wir wissen aus zahlreichen Gesprächen, dass gerade kleine und mittelständische Betriebe dringend Fachkräfte suchen, als Arbeitgeber viel zu bieten, aber keine Zeit und Kapazität haben, um sich selbst wirksam zu vermarkten." Dazu kommt, dass die Stärken oder Besonderheiten des eigenen Unternehmens zuweilen gar nicht so bewusst sind. Flexible Arbeitszeiten, Betriebssportangebote, die Möglichkeit zum Homeoffice, ein Chef, der Weiterbildung fördert oder gratis Obst in der Firmenküche: „Oft ist es die Summe vieler Dinge, die ein Klima der Wertschätzung schafft, das Mitarbeiter an ihr Unternehmen bindet", so Bison.

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